Die Vorläufer des Bordcomputers

Bruno von Rotz
24.08.2017

Ablesen der Durchschnittsgeschwindigkeit

Schon lange, bevor Computer in Autos eingebaut wurden, kümmerten sich Autohersteller und Zubehöranbieter um die Informationsbedürfnisse der Autofahrer.

So gab es beispielsweise Scheiben (Bild oben), auf denen man mittels zwei Zeigern, mit denen man die Distanz und die verstrichene Zeit einstellen konnte, die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnen konnte.

Oder man konnte auf der Rückseite der Blaue-Zone-Parkkarte den Durchschnittsverbrauch errechnen, indem man die getankte Benzinmenge den zurückgelegten Kilometern gegenüberstellte.

Es gab auch Distanz-Rechner. Man wählte den Ausgangspunkt vor und konnte dann auf einer Karte, die entsprechende Löcher an grossen Orten aufwies, in denen dann Kiilometerangaben auftauchten, die Entfernung vom Ausgangspunkt ablesen.

Ablesen der Anhaltestrecke

Für sicherheitsorientierte Leute waren Scheiben erhältlich, die einem den Anhalteweg inklusive Reaktionszeit für unterschiedliche Geschwindigkeiten zu Gemüte führten.

Heute nutzen wir Mobiltelefone, das Navigationssystem, den Bordcomputer oder Internet-Hilfsmittel für diese Zwecke, früher musste man sich halt mit einfacheren, aber durchaus effektiven Mitteln zu helfen wissen.

Gesehen haben wir die beiden fotografierten Hilfsmittel anlässlich des Zurich Classic Car Award, als sie uns der Besitzer eines Fiat 508C Viotti Cabriolets demonstrierte.

Zur Schönheitskonkurrenz selber wird schon bald ein Artikel erscheinen.

Archivierte Einträge:

von fr******
29.08.2017 (14:10)
Antworten
Genau so ist es !
Anstatt die gefahrenen Kilometer simpel dem verbrauchten Kraftstoff gegenüberzustellen, werden gefahrene Kilometer und verbrauchter Kraftstoff mathematisch nur auf den Augenblick differziert betrachtet und dann wieder summiert/integriert auf das Ganze. Die dabei entstehende Abweichung zum "Positiven" wird dabei begrüßt.
von 219w105
29.08.2017 (10:04)
Antworten
Die analoge Rechenweise war zumindest genauer als z.B. die Kraftstoffverbrauchsanzeige der Bordcomputer: ich für meinen Teil rechne den Dufchschnittsverbrauch selbst nach, weil die Verbrauchsanzeige im BMW E46 320D einen Verbrauch von 5,8 l/100Km angibt, beim Nachrechnen aber 6,9 l/100Km herauskommen. Genauso verhält es sich beim Mercedes W210 E 270 T-Modell: der Bordrechner gab auch über 1 l/100Km zu wenig an! Beim W210 AMG E55 T-Modell wurden auch nur 9,6 l/100Km angegeben, obwohl der Verbrauch 10,7 l/100 Km betrug.
Sind denn die Ingenieure nicht in der Lage einen Coputer eine simple Division ausführen zu lassen? Oder ist das auch schon "Betrugssoftware", die dem Fahrer eine geringeren als den tatsächlichen Verbrauch vorgaukeln soll?
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