Kann man mit Youtube, Google und Co zum Oldtimer-Spezialisten werden?
Die Oldtimer-Szene ist bekanntlich voll von Heimwerkern, die ihren Wagen in der eigenen Garage warten und restaurieren, aber auch gut bevölkert mit Berufsleuten und Spezialisten, die unbedarften Besitzern beim Unterhalt oder Neuaufbau helfen.
Eine häufig geäusserte Frage ist, ob die immer älter werdenden Spezialisten noch Nachfolger finden. Wird das Wissen, das einst in der täglichen Arbeit mit den heute zum Oldtimer gewordenen Autos entstand, weitergegeben und bewahrt?
Eine wichtige Rolle dürfte hierbei das Internet mit YouTube, Google und Co. spielen. Tatsächlich findet ein lernwilliger Autodidakt heute schon Hunderte und Tausende Videos, wie bestimmte Sachen an einem alten Auto repariert oder restauriert werden können.Zudem gibt es fast für jeden interessanten Wagen irgendein Forum, in dem auch Fragen rund um die Restaurierung erörtert werden.
Ob dies reicht, um sich selber soweit zu bringen, selber einen Wagen neu aufbauen oder zumindest warten zu können? Vermutlich schon, zumindest dann, wenn es sich um ein häufiger produziertes und damit auch dokumentiertes Fahrzeug handelt wie beispielsweise einen MG A. Hierzu findet man unglaublich viele Videos und Empfehlungen online, das Problem dürfte eher sein, die richtigen Informationsquellen zu finden und nicht zuviel Zeit mit dem Anschauen all dieser Anleitungen zu verbringen.
Eigentlich sollte man das Experiment einmal durchführen. Ein Restaurier-Neuling erhält einen aufbaufähigen MG A und einen Laptop und soll sich damit das Restaurieren beibringen. Wäre ja wirklich interessant zu sehen, ob dies klappen kann. Meine Vermutung: Wenn der Typ keine zwei linke Gänge und ein grundlegendes mechanisches Verständnis hat, dann könnte das schon hinkommen.
Es würde mich aber interessieren, was unsere Leser dazu denken! Also, bitte kommentieren! Vielen Dank!
































