Über alte Filme und alte Autos - aus der Sicht junger Leute
Wenn junge Leute heute alte Filme schauen, dann sind diese ihnen ähnlich fremd wie alte Autos. Dreissigjährige und ältere Filme unterscheiden sich von heute gedrehten Streifen meist u.a. durch ein langsameres Erzähltempo, andere Schnitttechniken (längere Szenen) und die Absenz von CGI (computer-generierte Bilder) sowie von moderner Tontechnik und Mehrkanalton.
Ähnlich ist es auch mit dem alten Auto. Da gibt es bekanntlich keine Computer, alles muss selbst gemacht werden, das generelle Tempo, aber auch die Geschwindigkeit, in der zum Beispiel Gänge gewechselt werden, ist langsamer. Und damit ungewohnt, wie der alte Film.
All dies fiel mir kürzlich deutlich auf, als ich mir den Film “Der Pate” (The Godfather) von Francis Ford Coppola mit Marlon Brando und einem blutjungen Al Pacino anschaute. Dass da auch noch ein Fiat Balilla, ein Alfa Romeo 6C 2500 Freccia d’Oro (Bild oben) und eine ganze Reihe klassischer Amerikaner auftauchten, sei hier auch noch erwähnt.
Die Filmemacher gaben sich wirklich Mühe, eine authentische Auswahl an Autos zusammenzutragen. Aber das ist gewiss nicht der einzige Grund, diesen oscar-prämierten Streifen wieder einmal anzuschauen, zumindest wenn das Wetter einmal nicht dazu motiviert, ein altes Auto auszuführen …


























