Was sich am Genfer Autosalon in den letzten fünfzig Jahren kaum verändert hat
Wer in diesen Tagen den Genfer Automobilsalon (Geneva International Motor Show, 9. bis 19. März 2017) besucht (oder die über 200 Bilder in unseren Bericht über die diesjährige 87. Austragung auf Zwischengas genauer betrachtet), der wird erkennen, dass in 50 Jahren seit 1967 viel passiert ist. Die Brücke schlägt der Stand von Monteverdi, der zum 50. Geburtstag der Marke in Genf eine Oase der Ruhe und Nostalgie darstellt.
Sehen die Konzeptfahrzeuge und die Stände von 2017 auch noch so anders aus, als jene von 1967, so gibt es doch Dinge, die sich kaum geändert haben.
Am besten besucht man die Halle 7, um diese überraschende Erkenntnis zu verifizieren. Dort stellen nämlich die Dienstleister und Produktanbieter für das Garagen-Gewerbe ihre Produkte aus.
Und dort findet man dann auch komplette Auto-Waschanlagen, die offenbar für sich selber sprechen sollen.
Das war 1967 nicht anders.
Es gibt sogar noch dieselben Hersteller, z.B. Christ, die bereits vor 50 Jahren ähnliche Produkte anboten wie heute! Und die Gerätschaften unterscheiden sich auch nicht fundamental von heute.
Ähnlich ist es auch mit den Reifenfirmen, die in der Moderne allerdings in die Haupthalle zwischen die glänzenden Neuwagen gezogen sind.
Zwar gab es Yokohama damals noch nicht auf dem hiesigen Markt, aber Anbieter wie Pirelli waren schon damals auf dem Markt. Und 1967 wie 2017 werden die schönen schwarzen Reifen auf den Stand gestellt, heute allerdings deutlich besser beleuchtet und meist durch einen Rennwagen oder einen Supersportwagen ergänzt und von freundlich lächelnden Mädels ins beste Licht gerückt.
Über den Genfer Salon 1967 werde wir in den nächsten Tagen noch intensiv berichten.

































