Oldtimerfahrer machen einen Bogen um Bioethanol
Seit einigen Jahren mischen Erdölgesellschaften dem Benzin an den Tankstellen je nach Gesetzeslage immer oder im Zusammenhang mit steuerlichen Vorteilen mehr oder weniger Bioethanol, also aus Biomasse erzeugten Alkohol, bei. Gemäss aktuellen Normen darf dem fossilen Treibstoff, meist Euro95 und Euro98 genannt, bis zu 5% Bioethanol beigemischt werden. Seit einigen Jahren gibt es aber auch Treibstoff mit bis zu 10% Bioethanol, genannt E10 oder SP95-E10. Während gemäss Experten 5% Bioethanol auch nicht dafür ausgerichteten (Oldtimer-) Motoren nicht schaden soll, ist man sich bei 10% weniger sicher und es gibt differenzierte Freigaben von den Herstellern.
Die Oldtimerfahrer aber sind skeptisch und versuchen den Alkohol-Zusatz im Benzin zu vermeiden. 87% der Teilnehmer an der letzten Frage der Woche gaben an, dass sie kein E10 oder SP95-E10 tanken würden. Die Hälfte davon (44%) füllt aber durchaus E95/E98 (Euro 95 / Euro 98) mit bis zu fünf Prozent Bioethanol in den Tank, während die andere Hälfte (43%) versucht, rein fossilen Treibstoff zu tanken.
Gerade einmal 8% finden, dass ihr Oldtimer auch E10/SP95-E10 mit zehn Prozent Bioethanol-Beimischung verkraften könne, während die übrigen nicht ganz fünf Prozent zu anderen Lösungen greifen.
Hier die detaillierten Antworten zu den Fragen:
Bereits haben wir die nächste Frage der Woche gestellt, dieses Mal geht es darum, ob Oldtimerclubs ein Auslaufmodell sind.
Die Ergebnisse der bisherigen Fragen der Woche können alle in einem eigens eingerichteten Themenkanal nachgelesen werden.

































