Der Tag danach - wie sich die Welt für Oldtimerbesitzer änderte
Unglaublich, wie ein Entscheid einer Nationalbank, in diesem Falle diejenige der Schweiz, eine Kettenreaktion starten kann. Noch am selben Tag erhielten Schweizer eine Email von einem Autoklassiker-Händler in England, der mitteilte, dass seine Autos für einen Käufer in Zürich oder Bern nun runde 14% günstiger geworden seien.
Des einen Freud', des anderen Leid. Verkaufwilligen Schweizern mit einem Oldtimer werden von ihren Nachbarn im Euroland nun rund ein Sechstel weniger für ihr Auto geboten, d.h. aus Sicht des Eurolands sind Schweizer Oldtimer nun in vielen Fällen einfach zu teuer geworden. Da ein grosser Teil des Markts aber in Euro, USD oder britischen Pfund denkt, werden Schweizer Autos über die Zeit einfach günstiger werden müssen, um “konkurrenzfähig” zu sein. Schlechte Zeiten also für Verkäufer, gute dafür für Kaufwillige, denn natürlich sind aus Schweizer Sicht jetzt zum Beispiel die Baillon-Scheunenfunde in Paris (z.B. der Amiilcar CGSS, versteigert am 6. Februar 2015 von Artcurial, siehe Bild) grad’ locker einmal rund 15% günstiger geworden.

































