Die attraktive Palette von British Leyland
“Britisch Elend” nannte mancher das Automarken-Konglomerat aus Grossbritannien vor einigen Jahrzehnten. Die staatlich gestützte Industriegruppe hatte aber vor 35 Jahren durchaus interessante Autos anzubieten, einige Marken haben sogar die Jahrzehnte überlebt, wenn auch unter neuen Besitzern.
Der Range Rover etwa ist noch heute beliebt, vor über 40 Jahren begründete er das Luxus-SUV-Segment mit.
Dem Innocenti Mini kann man leider nur noch Tränen nachweinen, im historischen Rennsport sind die kleinen Flitzer aber bis heute beliebt, und nicht nur dort.
Jaguar feiert mit dem F-Type momentan manchen Erfolg und auch die Limousinen der Marke in indischem Besitz sind attraktiv.
Rover schaffte es leider nicht, dabei waren die Schräghecklimousinen (3500, SD1) der Achtzigerjahre durchaus eine attraktive Wahl.
Auch Triumph ging unter, die Nachfrage nach günstigen Einstiegssportwagen ist aber ungebrochen und wird heute vorwiegend von japanischen Herstellern gestillt.
Und dem klassischen Mini , der noch bis ins Jahr 2000 gebaut wurde, folgte der moderne Nachfolger aus der Hand von BMW.
Mag British Leyland kein besonders rühmliches Kapitel in der englischen Automobilhistorie sein, die Autos, die damals gebaut wurden und auf dem Bild aus dem Jahr 1980 zu sehen sind, wurden jedenfalls allesamt zu Klassikern.

































