Die attraktive Palette von British Leyland

Bruno von Rotz
01.01.2015

British Leyland Fahrzeug-Palette 1980

“Britisch Elend” nannte mancher das Automarken-Konglomerat aus Grossbritannien vor einigen Jahrzehnten. Die staatlich gestützte Industriegruppe hatte aber vor 35 Jahren durchaus interessante Autos anzubieten, einige Marken haben sogar die Jahrzehnte überlebt, wenn auch unter neuen Besitzern.

Der Range Rover etwa ist noch heute beliebt, vor über 40 Jahren begründete er das Luxus-SUV-Segment mit.

Dem Innocenti Mini kann man leider nur noch Tränen nachweinen, im historischen Rennsport sind die kleinen Flitzer aber bis heute beliebt, und nicht nur dort.

Jaguar feiert mit dem F-Type momentan manchen Erfolg und auch die Limousinen der Marke in indischem Besitz sind attraktiv.

Rover schaffte es leider nicht, dabei waren die Schräghecklimousinen (3500, SD1) der Achtzigerjahre durchaus eine attraktive Wahl.

Auch Triumph ging unter, die Nachfrage nach günstigen Einstiegssportwagen ist aber ungebrochen und wird heute vorwiegend von japanischen Herstellern gestillt.

Und dem klassischen Mini , der noch bis ins Jahr 2000 gebaut wurde, folgte der moderne Nachfolger aus der Hand von BMW.

Mag British Leyland kein besonders rühmliches Kapitel in der englischen Automobilhistorie sein, die Autos, die damals gebaut wurden und auf dem Bild aus dem Jahr 1980 zu sehen sind, wurden jedenfalls allesamt zu Klassikern.

Archivierte Einträge:

von he******
01.01.2015 (11:22)
Antworten
Die haben ihren Ruf damals in wahrhaft europäischer Rekordzeit versaubeutelt. Mängel ab Werk und oftmals keine Nachbesserung. Dazu kamenSchwierigkeiten bei der Ersatzteilversorgung. Irgendwo in England wurde zur damaligen Zeit immer gestreikt, so dass nichts in den Werkstätten ankam. Mal streikte British Leyland selbst, mal die Eisenbahn, die Hafenarbeiter oder die Seeleute oder alle zusammen. Da wundert einen nichts mehr.
von an******
01.01.2015 (09:09)
Antworten
Da fehlen zwei erfolgreiche Autos, nämlich der Triumph TR 7 und der Triumph Dolomite Sprint. Der Jaguar in schwarz ist passend die Totengräber des ganzen Konzern, mit den Garantiestunden von den Jaguars kamen sogar grosse Garagen ins Wanken.
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