Gefeiert und bejubelt und trotzdem nie gebaut - der Dome Zero
Er hatte das Zeug zum Star. Dies bewies er am Genfer Automobilsalon 1978, als er präsentiert wurde und der europäischen Elite die Show stahl. Er hiess Dome Zero und stammte von der kleinen japanischen Firma Dome Co Ltd. Minoru Hayashi stand hinter dem Projekt und sein Ziel war es, einen Kleinserien-Sportwagen zu bauen, um damit seine Renn-Ambitionen (zwei Starts in Le Mans, 1981 und 1982, waren allerdings nicht von grossen Erfolgen gekrönt) zu finanzieren.
Doch eben, zuerst musste der Sportwagen an den Mann gebracht werden. Das Chassis orientierte sich am damaligen Rennwagenbau, verfügte rundum über EInzelradaufhängungen an doppelten Dreieckslenkern. Das Gewicht des Fahrzeugs betrug gerade einmal 920 kg, da reichten auch die 145 PS des Nissan-Reihensechszylinder-Motors, der aus dem 280 ZX entlehnt werden konnte. Das Fünfgang-Getriebe stammte von ZF.
Die Form aber war atemberaubend und musste einen Vergleich mit den zukunftsweisendsten italienischen Styling-Studien nicht scheuen.
Doch es gab ein Problem - Dome erhielt die Homologation für den Heimmarkt Japan nicht. Der Wagen konnte dort nicht verkauft werden. Als Reaktion wurde der Zero P2 entwickelt, der sich durch grosse Stosstangen und eine rigidere Struktur vom ersten Prototyp unterschied.
Dieser zweite Prototyp wurde an den Motor Shows von Chicago und Los Angeles gezeigt. Die Zeitschrift Road & Track konnte sogar fahren damit und berichtete äusserst positiv. Der Preis für den P2 wäre knapp über 30’000 USD gewesen, aber das Projekt wurde schliesslich gestoppt.
Zu späten Ehren kam der Dome Zero in Computerspielen, z.B. Gran Turismo 4 und 5.
Die Bilder sind natürlich auch in Originalauflösung im Zwischengas-Archiv zu finden.


























