John Surtees, Jackie Stewart und Nico Hülkenberg in Monza
Beim Grossen Preis von Italien in Monza tauchten wieder einige altbekannte Gesichter auf. Neben Jean Alesi und Gerhard Berger waren auch John Surtees, der einzige Weltmeister auf zwei und vier Rädern, sowie Jackie Stewart mit von der Partie.
Surtees und Stewart gewannen je zwei mal im Autodromo di Monza. John Surtees siegte am 6. September 1964 im Ferrari und am 10. September 1967 im Honda.
Jackie Stewart fuhr am 12. September 1965 im BRM und am 7. September 1969 im Matra als Erster durch das Ziel. Den zweiten Sieg verdankte er nicht zuletzt der peniblen Vorbereitung seines Rennwagens. Die Getriebeübersetzung des Matra wurde damals nämlich so gewählt, dass Stewart ab Ausgang Parabolica-Kurve bis zum Zielstrich nicht mehr schalten musste. Damals war das Rennen praktisch verloren, wenn man als Führender die letzte Runde in Angriff nahm. So hielt sich Stewart im Windschatten von Jochen Rindt und Jean Pierre Beltoise bis Eingangs der Start-Ziel-Geraden. Hier nutzte er einerseits seine Getriebeübersetzung (kein zeitraubender Gangwechsel) und andererseits den Windschatten der Vorausfahrenden und gewann das Rennen so mit 0,19 Sekunden Vorsprung.
John Surtees ist noch im hohen Alter ein “Racer” aus Fleisch und Blut und er gestand mir beim Abendessen seine Begeisterung für den jungen deutschen Sauber-Piloten Nico Hülkenberg.
Nico seinerseits erkämpfte sich im Qualifying des Grand Prix überraschend den dritten Startplatz. Grund genug, die beiden vor dem Rennen auf ein kurzes Gespräch zusammenzubringen. Beide freuten sich und zeigten ihre Begeisterung über die Leistung des anderen. Und Hülkenberg schloss das Wochenende dann noch mit dem guten fünften Gesamtrang ab.































