Klassikerperlen der Zukunft - BMW Z8
Nein, der Z8 war kein BMW wie die anderen. Gebaut in 5’703 Exemplaren von 2000 bis 2003 wirkte er fast schon wie eine Neo-Cobra. Dank dem fünf Liter grossen und 400 PS starken V8-Motor, der mit einem mechanischen Sechsganggetriebe gekoppelt war, bot er überragende Fahrleistungen trotz des ansehnlichen Gewichts von über 1’600 kg.
Die zweisitzige Karosserie war von Henrik Fisker entworfen worden und gefiel vor allem durch das spitz zulaufende Heck mit den schlitzartigen Leuchteinheiten, während sich die Front vor allem durch die mittig angeordneten Zusatzscheinwerfer in der breiten Niere von anderen Sportwagen unterschied. Im Inneren dominierten edle Materialien, die Instrumente waren wie auch bei manchen englischen Klassikern in der Armaturenbrettmitte angeordnet.
Für die Amerikaner gab es dann von Alpina doch noch eine Automatikversion, sie wurde innerhalb der Gesamtbaumenge 555 Mal produziert.
Die geringe Stückzahl, die individuelle Optik, der süchtigmachende Sound und die liebevolle Bauweise machten den Z8 fast sofort zum Klassiker. Die Preise tauchten eigentlich nie so richtig. Heute werden gute Z8 bereits durchaus wieder in der Nähe des damaligen Neupreises (235’000 DM oder rund 120’000 Euro) gehandelt. Wenn also Elektronik-Probleme in Zukunft keine unvorhergesehenen Probleme schaffen werden, wird dem Z8 der Eintritt in den Klassiker-Himmel sicher nicht verwehrt.


























