Was der Lotus Elise mit Ducati zu tun hat
Als die beiden Lotus-Mitarbeiter Richard Rackham (Chassis-Designer) und Julian Thomson (Design-Chef) sich daran machten, im Jahr 1994 die Basis für den (die?) Lotus Elise zu legen, waren sicherlich auch frühere Lotus-Modelle eine Inspiration, etwa der Super Seven oder der Lotus 23, aber vielmehr noch liessen sie sich von den Motorrädern der Marke Ducati beeinflussen.
Sowohl Richard als auch Julian fuhren Ducatis und sie waren offenbar begeistert von der Leistungsfähigkeit und auch vom schieren Fokus, den deren Entwickler hatten. “Wenn man die Verkleidung einer Ducati entfernt, dann sieht man soviele schöne Sachen”, erklärt Richard in einem Video, das die Entstehung des Lotus Elise detailliert erzählt.
Tatsächlich gibt es diverse Parallelen, so etwa das Streben nach Leichtigkeit, das für die Lotus-Entwickler nicht nur Voraussetzung für gute Fahrleistungen, sondern vor allem auch hohe Effizienz und niedrige Emissionswerte war. So entstand auch das verleimte Aluminium-Chassis, das zu jener Zeit einmalig war, dem Wagen aber bei geringen Gewicht eine hohe Stabilität verschaffte.
Dass der Wagen offen sein musste, der Motor zwischen den Achsen liegen sollte und das Auto vor allem aus Fahrerperspektive entwickelt werden sollte, war schon am Anfang des im Januar 1994 initiierten Projekts M1-11 klar.
Das (längere) Video (englisch gesprochen) dazu sollte man sich auf jeden Fall einmal anschauen!


























