Opel nicht in Genf
Ein grosser Hersteller und Dauergast wird 2018 nicht am Automobil-Salon in Genf sein. Opel hat abgesagt.
"Wir können bestätigen, dass Opel dieses Jahr nicht in Genf vertreten sein wird", sagt ein Sprecher der Rüsselsheimer und ergänzt, dass die Marke "einen stärkeren Fokus auf eigene Produkteinführungs-Veranstaltungen" legen werde. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Wenn es nichts Neues zu zeigen gibt, bleibt man zu Hause und spart sich das Geld. Eine Strategie, die schon andere Hersteller fahren: So war die neue Opel-Mutter PSA nur mit Citroën auf der IAA 2017 vertreten, Peugeot und DS hatten keinen Stand. Volvo beschränkt sich auf nur noch einen Messeauftritt pro Kontinent, in Europa bleibt dies Genf.
Die Formel 1 lebte jahrelang von ganz grossartigen Fahrzeugpräsentationen mit Konzerten grosser Pop-Stars an den besten und bekanntesten Schauplätzen dieser Welt. Journalisten wurden weltweit eingeflogen und verköstigt. Heute werden die Autos mehrheitlich mit einer Internet-Präsentation vorgestellt. Ist das vielleicht auch die Zukunft der Hersteller und der Tod der grossen Automobil-Messen?
































