Als Autos noch richtiges Bordwerkzeug hatten
Früher war alles besser! Den Satz hört man in Oldtimerkreisen gar nicht so selten. Aber natürlich stimmt er nicht immer. Beim Bordwerkzeug allerdings, da war es früher wirklich besser. Während heutzutage sogar der Kreuzschlüssel für den Radwechsel fehlt, wenn nur noch die Reifenfülldose vorhanden ist, waren Autos vor Jahrzehnten noch mit vielen Schlüsseln, Schraubendrehern, Zangen und anderen nützlichen Werkzeugen ausgerüstet.
Natürlich war das Bordwerkzeug auf den Wagentyp ausgerichtet, verfügte also über Schlüssel der benötigten Grösse.
Und so konnte man dann tatsächlich kleine Reparaturen selber ausführen, etwa einen Schlauch neu befestigen oder Kerzen wechseln.
BMW hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, das reichhaltige Werkzeug innen im Kofferraumdeckel unterzubringen. Eine praktische Lösung, denn so musste man nicht, wie bei anderen Autos, zuerst den Kofferraum ausräumen, um an die Schlüssel und Schraubendreher heranzukommen.
Aber es gab auch andere praktische Lösungen, wie die Box auf der Motorabdeckung beim Renault 5 Turbo (Bild ganz oben).

























