Fiat 128 im (historischen) Test – Der zweite Eindruck
Zusammenfassung
Als halbfertige Klapperkiste war der Fiat 128 im Herbst 1969 auf den westdeutschen Markt gekommen. Grobe Verarbeitungsmängel und eklatante technische Schwächen ruinierten schnell den Ruf der so hoffnungsvoll erwarteten kleinen Limousine. Fiat besserte rasch nach. Wie schlug sich die "Enttäuschung des Jahres" 1969 rund ein halbes Jahr später? Dieser historische Testbericht verrät es.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Qualitäts- und Verarbeitungsmängel
- Im ganzen gute Wintererfahrungen
- Sicheres Winterfahren
- Sonstige kleine Ärgernisse
- mot-Gesamturteil
- Pluspunkte
- Minuspunkte
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Fiat 128 wird seit April 1969 gebaut, seit September/Oktober 1969 in Deutschland verkauft. Durch die italienischen Arbeitsunruhen im Sommer/Herbst 1969 wurde der Verkaufsstart erheblich behindert und die Qualität zeitweise stark beeinträchtigt. Rund 12'000 Wagen wurden seit dem Verkaufsbeginn des Fiat 128 in Deutschland ausgeliefert. Geplant waren erheblich mehr, aber die Arbeitsunruhen in Italien kamen dazwischen. Erst seit Dezember wird der 128 zügiger geliefert. 1970 sollen in Deutschland rund 60'000 Wagen verkauft werden, jeder dritte Fiat soll künftig ein 128 sein. Die Chance hat er. Viele Käuferwünsche konzentrieren sich auf ihn. Siehe auch unseren Vorschauartikel "Qual der Wahl eines kultivierten kleinen Wagens" in Heft 16/69. Doch ruft er auch starke Zweifel hervor.
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