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Bild (1/3): Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - wurde nur drei Jahre lang gebaut (© Daniel Reinhard, 2017)
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    Fiat 128 3P Berlinetta - praktisch, sportlich, elegant und verschwunden

    19. Juli 2017
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (41)
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    Im Herbst 1971 hatte Fiat das 128 Coupé vorgestellt, im Prinzip der Nachfolger des beliebten und günstigen Fiat 850 Coupés . Die Verkaufszahlen lagen allerdings deutlich hinter den Erwartungen und die Erdölkrise half auch nicht. Plötzlich war Sportlichkeit nicht mehr gefragt, dafür Vernunft und Sparsamkeit. Doch der Preisschock beim Benzin war bald vergessen und Mitte der Siebzigerjahre verlangten die Käufer wieder nach dynamischen Coupés. Volkswagen lieferte im Frühjahr 1974 mit dem Scirocco die Blaupause, wie ein modernes Coupé auszusehen hatte.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - für die kleine Familie mit sportlichen Ambitionen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Fiat konnte bereits im September 1975 seinerseits nachziehen und nun auch ein glattflächiges Coupé mit Heckklappe als Nachfolger des Fiat 128 Coupés anbieten, genannt 128 3P Berlinetta, also ein Coupé mit drei Türen.

    Eleganter und zeitgemässer

    Was die Besucher der IAA in Frankfurt im Herbst 1975 zu sehen bekamen, entsprach dem Zeitgeschmack. Der Hüftschwung, den Kritiker beim Vorgänger noch als fast japanisch anmutend beschrieben hatten, war verschwunden, das Glashaus war gewachsen und hinten konnte nun eine grosse Hecktüre, die vom Heckfenster bis zu den Rückleuchten reichte, geöffnet werden.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - hübsches Coupé
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard
    Fiat 128 Coupé 1300 SL (1973) - auch der Tankdeckel trägt den Fiat-Schriftzug
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Bei praktisch unveränderten Aussendimensionen war das Coupé durch geschicktes Optimieren geräumiger geraten. Die Innenbreite wuchs um 5,4 Zentimeter, auch in der Innenlänge und -höhe konnten je zwei Zentimeter gewonnen werden.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - mit praktischer Heckklappe
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard
    Fiat 128 Coupé 1300 SL (1973) - mit Hüftschwung
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Noch wichtiger war der aber nun wandelbare Kofferraum, der bei umgelegten Rücksitzen immerhin 456 Liter Stauraum bereitstellte, was praktisch dem Kofferraumvolumen des VW Scirocco entsprach. Das Gewicht hatte sich nicht vergrössert, es betrug weiterhin rund 855 kg.

    Freundlicheres Interieur

    Neben Retouchen der Front- und Heckpartie gab es auch im nun helleren Interieur Modifikationen, so etwa ein neues Lenkrad und Sitze mit Stoffbezug auf den Mittelbahnen. Ansonsten hielt man dem ursprünglichen Wurf auch innen die Treue.

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    Technisch kaum verändert

    Motoren und Aufhängungen hatte man genauso vom Vorgänger übernommen, wie die übrige technische Basis. Der Motor wurde allerdings zugunsten eines tieferen Verbrauchs etwas höher verdichtet (9,2:1 anstatt 8,8:1), während das Drehmoment von 9,4 auf 10,2 mkg stieg, sank die Leistung nach Werk von 75 auf 73 PS. Mehr Durchzugskraft, aber etwas weniger Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigungsvermögen aus dem Stand, waren das Ergebnis, aber die Unterschiede zum Fiat 128 Coupé 1300 SL fielen gering aus. Mit den 12,3 Sekunden, die das neue Coupé 3P Berlinetta aus dem Stand benötigte, konnte man gut leben, mit den 161,4 km/h Spitzengeschwindigkeit ebenfalls. Schliesslich war der Fiat auch sparsamer geworden, verbrauchte im AMS-Test nur noch 10,1 Liter Super pro 100 km (Vorgänger 10,7 Liter), im Kurztest der Automobil Revue waren es sogar nur 9,46 Liter pro 100 km (Vorgänger 10,3 Liter).

    Am Fahrwerk wurde beim Modellübergang nichts verändert, mit Einzelradaufhängungen vorne und hinten, sowie einer gemischten Bremsanlage (Scheiben/Trommeln), war das Fiat Coupé immer noch gut gerüstet.

    Im Vergleich günstig

    DM 11’300 oder CHF 13’650 wurden 1975 für den 3P verlangt, damit war er in Deutschland 1300 Mark billiger als ein VW Scirocco LS, bei Ford gab es nur geraden den 1,3-Liter-Capri in vergleichbaren Preisregionen. Limousinen-Alternativen allerdings waren deutlich günstiger, auch bei Fiat, wo der 1300 Special fast 20 Prozent weniger kostete.

    Fiat 128 3P (1975) - in der Werbung in Deutschland
    © Zwischengas Archiv
    SC-Abo-Kampagne

    Gut aufgenommen

    Die “Berlinetta” wurde von den meisten deutschsprachigen Zeitschriften getestet und kam gut dabei weg. Die ADAC Motorwelt kritisierte den lauten Motor und fragte Fiat-Chefingenieur Dr. Ettore Cordiano, warum Fiat nicht mehr für die Geräuschdämmung tun würde. Die Antwort lautete: “Der Wagen ist unter Berücksichtigung der in Europa geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen leise genug. Eine bessere Schallisolation würde bedeuten, dass das Wagengewicht und damit auch die Produktionskosten erhöht würden Außerdem müsste man wegen des grösseren Raumbedarfs ein wenig vom Innenraum opfern. Ein höheres Gewicht würde sich auch nachteilig auf den Verbrauch auswirken.”

    Die Zeitschrift “rallye racing” beschrieb das Triebwerk als “Drehwurm” und konnte dem variablen Innenraum einiges abgewinnen. Nur die Schaltpräzision befriedigte nicht, dafür begeisterte der günstige Verbrauch.

    Das sah Klaus Wießmann für Auto Motor und Sport ähnlich. Überzeugend fand er insbesondere die reichhaltige Ausstattung und die problemlosen Fahreigenschaften. Und die Automobil Revue resümierte: “Der 3P spricht neben den sportlich orientierten Fahrern, die sich auch mit knappen Raumverhältnissen zufrieden gäben, nunmehr auch solche an, die manchmal etwas mehr Gepäckraum brauchen, als man im temperamentvollen, fahrsicheren Sportcoupés sonst erwartet.”

    Nur vier Jahre lang

    Ein langes Leben hat die zweite Variante des Fiat 128 Coupés nicht. Zum Turiner Salon von 1978 wurden noch zwei Sonderserien - “Sport” mit auffälliger Bemalung und “GLX” mit umfangreicher Ausstattung - angekündigt. Doch das Ende des hübschen Coupés kam, trotz landesspezifischer Spezialversionen wie dem Spécial Suisse oder der Berlinetta LS in Deutschland, unweigerlich im Jahr 1980, einen Nachfolger gab es im Prinzip bis zum Fiat Coupé der Neunzigerjahren nicht mehr. Knapp über 330’000 Fiat Coupés der Baureihe 128 entstanden zwischen 1971 und 1980.

    Fiat 128 3P (1976) - praktisches Heckklappen-Coupé
    © Zwischengas Archiv

    Kompakt und praktisch

    Was damals für die Fiat 128 3P Berlinetta schon galt, stimmt heute noch immer. Mit knapp über 3,8 Metern Länge und weniger als 1,6 Metern Breite ist das viersitzige Coupé ausserordentlich kompakt. Von der Neugestaltung der Karosserie profitierte vor allem die Übersichtlichkeit (nach hinten), während sich Sitzposition und das Raumgefühl innen kaum änderte gegenüber dem Vorgänger. Ob einem nun die gradlinigere Karosserie besser gefällt als das vorangehende Hüftschwungcoupé, ist Geschmacksache.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - wohnliche Sitzbezüge
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Man freut sich an den hübschen Karopolstern, die dank Stoffbezug vor allem im Sommer deutlich angenehmer sind als die Vinylbezüge des Vorgängers. Das Interieur gefällt, das Lenkrad wirkt griffig.

    Zuverlässig nimmt der Motor nach Schlüsseldreh seine Arbeit auf. Der Vierzylinder dreht locker hoch, verströmt einen luftigen, aber nur selten aufdringlichen Motorsound, zumindest solange man unter 5000 Umdrehungen bleibt.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - quer eingebauter Frontmotor, auch das Reserverad sitzt vorne
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Hohe Drehzahlen sind aber durchaus nötig, wenn man schnell vorwärtskommen will, der drehzahlsenkende fünfte Gang fehlt vor allem bei Autobahnfahrten. Bei der voralpinen Kurvenhatz hingegen reichen die vier relativ kurz übersetzten Vorwärtsgänge durchaus, das Getriebe allerdings überzeugt nicht gerade durch ein knackig-exaktes Schaltgefühl.

    Die Bedienung geht leicht von der Hand, auch das Studium der knapp über 20 erklärenden Seiten in der Bedienungsanleitung ist eigentlich nicht nötig.

    Fiat 128 3P Berlinetta (1977) - der Kofferraum bot viel Stauraum
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Im Fahrbetrieb macht das Coupé sehr viel Spass, es ist nicht zu hart gefedert und bereitet auch in Kurven und beim Bremsen keine Probleme. Eigentlich wäre es sogar richtig alltagstauglich mit seiner Heckklappe und den vier Sitzen, aber den Alltagsbetrieb will man dem hübschen Sportwagen eigentlich lieber nicht mehr zumuten, schliesslich gehört er zu den Raritäten auf unseren Strassen.

    Wir danken dem Spezialisten allcarta für die Gelegenheit, das blaue Fiat 128 3P Coupé aus dem Jahr 1977 für eine Probefahrt entführen zu können.

    Caracciola Kamp 2

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    mr******:
    26.07.2017 (11:59)
    Vielen Dank für den interessanten Bericht. Der 128 3P war 1976 auch mein erstes Auto. Deshalb kann ich mir drei Anmerkungen zu den Bildern nicht verkneifen:

    Bild 39: In der Schweiz war ursprünglich unterhalb der Typenbezeichnung ein hässlicher Aufkleber mit der Bezeichnung "Berlinetta" angebracht.

    Bild 24: Die beiden Knöpfe für Choke und Handgas entsprechen nicht mehr der Originalausführung. Ursprünglich waren zwei schwarze Knöpfe ähnlich den Mercedes-Knöpfen des Radios verbaut.

    Bild 26: Das abgebildete Radio ist nicht original; der Blaupunkt Frankfurt mit weisser Skala dürfte Jahrgang 1973 oder älter haben. Meines Erachtens konnte kein Radio ab Werk bestellt werden. Von Blaupunkt gab es aber einen Einbausatz mit flacher Blende, welche die Chromumrandung der ursprünglichen Abdeckung bzw. der Abdeckung des Aschenbechers übernahm.

    Dass der 128 3P etwas laut war, realisierte ich eigentlich erst, als mich mein Chef auf der Fahrt vom Flughafen Düsseldorf zu einem Kunden im Münsterland fragte, ob "da schon fertig sei", ob das Auto über keinen fünften Gang verfüge.

    Sorry für die Besserwisserei...
    ho******:
    25.07.2017 (12:30)
    Nach meinem 128 Coupe 1100, allerdinghs mit einem Zylinderkopf von Trivellato, habe ich die Berlinetta neu gekauft, 1300er. Das Auto war einfach Spitze, absolut autobahnfest und vielen anderen Fahrzeugen überlegen. die erste Maschine hat 330.000 Kilometer gehalten, abgegeben habe ich das Fahrzeug mit 460.000 Kilometer. Um dann auf ein Lancia beta Coupe 2000 zu wechseln. Die Berlinetta war einfach da, Platz satt um meine Fotoausrüstung und Hund zu verladen. Es war eine schöne Zeit mit diesem Fahrzeug.
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