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Bild (1/26): Morgan 4-4 (1936) - Such- und Richt-Scheinwerfer (© Bruno von Rotz, 2011)
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    75 Jahre Morgan mit vier Zylindern - zeitloses Frischluftvergnügen

    4. Oktober 2011
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (31)
    Bruno von Rotz 
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    Copyright Morgan Motor Company 
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    Leute auf der Strasse stufen den Morgan 4/4 sofort als einen Oldtimer ein, unabhängig vom Jahrgang des gebauten Fahrzeugs. Kaum jemand weiss, dass der Morgan 4-Zylinder-Sportwagen seit 1936 fast unverändert gebaut wird und noch heute als Neuwagen entsteht. Die geschwungenen Kotflügel, die lange Motorhaube, die tief ausgeschnittenen Türen, das kurze Heck, Speichenräder und minimaler Wetterschutz kennzeichnen den Morgan als Kind der Dreissigerjahre.

    Morgan 4-4 (1936) - in flotter Fahrt, der alte kann gegenüber seinem 75 Jahre jüngeren Nachwuchs gut mithalten
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wenn unsere Karawane mit vier Morgan-Fahrzeugen mit Jahrgängen zwischen 1936 und 2011 einrollte, war kaum ein Passant auf Anhieb in der Lage festzustellen, welches denn nun das älteste der vier Fahrzeuge sei. Details verraten dem Kenner allerdings schnell, aus welcher Zeit ein einzelner Morgan stammt.

    Ein Oldtimer oder ein Neuwagen?

    Aufgrund der Formgebung und der Ausrüstung hat selbst ein neu gebauter Morgan mehr Ähnlichkeiten mit einem Oldtimer als mit einem Auto der heutigen Zeit. Alleine die Kopfstützen, Rollgurten und die mit heutigen Mitteln produzierten Instrumente und Schalter verraten das jugendliche Alter des gefahrenen grauen Morgan 4/4 mit Jahrgang 2011. Spätestens dann allerdings, wenn man die Motorhaube, die natürlich wie in alten Zeiten von der einen Seite zur anderen “überschlagen” wird, öffnet, ist es mit der Nostalgie zu Ende. Das moderne Vierzylindertriebwerk macht optisch wenig her, vor allem im Vergleich zum schön gearbeiteten Coventry-Climax-Motor der ersten Modelle von 1936.

    Morgan 4-4 (1936) - die Ähnlichkeit ist verblüffend, trotz 75 Jahren Altersunterschied
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Trotzdem sieht man auch im Motorraum verblüffende Parallelen zum 75 Jahre älteren Vorfahren. Auch heute noch ist nämlich Holz ein wichtiger Werkstoff beim Bau eines Morgan-Sportwagens.

    Generell lässt sich sagen, dass die Firma Morgan ihre Fahrzeuge von Jahr zu Jahr nur dezent verändert, viele Konstruktionsprinzipien aus den Dreissiger- oder Sechzigerjahren haben in einem Morgan auch heute noch ihre Berechtigung. Viele Dinge, wie zum Beispiel die Vorderachskonstruktion, wurden aber sicher auch aus dem Traditionsdenken heraus beibehalten.

    Der Anfang mit drei Rädern

    1909 begann Charles Morgan mit der Produktion von Fahrzeugen, vorerst machte er mit einem Dreirad, das irgendwo zwischen Motorrad und Automobil angesiedelt werden konnte, Furore.

    Morgan Three Wheeler (1938) - der dreirädrige Morgan-Sportwagen
    © Zwischengas Archiv

    Die schnellen “Threewheeler” hatten Motoren von JAP, Matchless oder Anzani und waren vierrädrigen Fahrzeugen oftmals überlegen. Selbst heute noch fahren diese vorne mit zwei, hinten mit einem Rad ausgerüsteten Zweisitzern bei Oldtimerveranstaltungen manchem gestandenen Sportwagen um die Ohren.

    Der erste Morgan mit vier Rädern

    1936 dann brachte Morgan den ersten vierrädrigen Wagen. Genannt wurde er “4-4”, was die Anzahl Räder und die Anzahl Zylinder des Motors symbolisierte. Eine weitere “4” wäre für die Anzahl Vorwärtsgänge im Getriebe angebracht gewesen, aber damit wäre die Bezeichnung zu unhandlich worden.

    Morgan 4-4 (1936) - der 37. je gebaute Morgan-Vierrad-Sportwagen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die ersten richtigen Morgan-Sportwagen waren mit Coventry Climax Motoren ausgerüstet. Sie trugen einen flachen Kühlergrill - die Modelle werden daher “flat rad” genannt - und hatten freistehende Scheinwerfer. Für die damalige Zeit waren diese ersten Morgan 4-4 flotte und robuste Sportwagen.

    Evolutionsstufen

    Die erste Serie des Morgan 4/4 wurde von 1936 bis 1950 in insgesamt 1’428 Exemplaren hergestellt. Neben den “normalen” Sportwagen wurden auch 113 Chassis für Spezialkarosserien und 8 Le-Mans- und TT-Replicas hergestellt.

    1950 dann wurde der Plus 4 eingeführt, der bis 1969 im Produktionsprogramm weilte. Das “Plus” stand dabei für zusätzliche Pferdestärken, die man zuerst Standard-Vanguard-, später Triumph-TR-Motoren verdankte. Die wichtigste äusserliche Änderung war die Einführung des rundlichen Kühlers im Dezember 1953, die letzten Flachkühler-Fahrzeuge wurden noch bis zum Juni 1954 produziert. Im Jahre 1951 kam ein Viersitzer dazu.

    Eine schnellere Sportversion, der Plus 4 Super Sports, wurde 1961 präsentiert.

    Im Jahre 1964 präsentierte Morgan ein Coupé, den Plus 4 Plus. Kunden hatten immer wieder nach einer geschlossenen Version gefragt, die Variante, die der Schweizer Importeur 1962 am Genfer Autosalon zeigte, missfiel Peter Morgan.

    Morgan Plus Four Plus (1963) - zweisitziges Coupé von Morgan
    © Zwischengas Archiv

    Seine eigene Version hatte eine hübsch anzuschauende Kunststoffkarosserie, war im Markt aber nicht erfolgreich. Insgesamt wurden von 1950 bis 1969 4’584 Morgan-Vierzylinder-Fahrzeuge, respektive Chassis ausgeliefert.

    Zwischen 1955 und 1968 wurden parallel zum Plus 4 die Fortsetzung des 4/4-Fahrzeugtyps in den Serien II bis V verkauft. Diese wurden durch Ford-Motoren verschiedener Provenienz befeuert. Insgesamt 1’298 Fahrzeuge verliessen die Fabrik.

    Ab 1969 wurde der Morgan 4/4 zuerst mit Ford-Kent-Motoren, später auch mit Fiat- und anderen Ford-Motoren weitergebaut. Im Jahre 1985 feierte der Plus 4 Auferstehung. Dieser wurde zunächst mit Fiat- und später mit Rover-Motoren ausgerüstet. In der Neuzeit werkelt wieder ein Ford-Motor mit 2 Litern Hubraum im Plus 4, während der aktuelle 4/4 mit einem 1,6-Liter-Ford-Motor ausgeliefert wird.

    Morgan 4 4 (1977) - Wasserfall-Design könnte man diese Art der Kotflügellinie nennen
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Insgesamt wurden bis heute rund 18’000 Morgan-Vierzylinder-Sportwagen gebaut. Aktuell produziert Morgan etwa 20 traditionelle Sportwagen pro Woche, der Jahresausstoss wird vom Werk mit 800 Fahrzeugen angegeben.

    Sport-Erfolge in Le Mans

    Schon 1961 wollte Chris Lawrence mit einem Morgan in Le Mans starten, doch das Auto wurde abgelehnt, da es nicht modern genug aussah! Mit Unterstützung von Triumph, die selber mit dem TR3 an den Start gingen, gelang es dann einer Werksdelegation von Morgan, im Jahre 1962 beim berühmten 24-Stunden-Rennen teilzunehmen. Zu diesem Zweck hatte man eine flachere vom 4/4 abgeleitete Aluminium-Karosserie gebaut, den Triumph-TR-Motor mit seitlich montierten Weber-45-DCOE-Vergasern optimiert und auch sonst überall etwas Hand angelegt, um das Fahrzeug wettbewerbsfähig zu machen.

    Chris Lawrence fuhr den Wagen nach Le Mans, gewann seine Klasse mit einem Schnitt von über 151 km/h und spulte dabei fast 3’630 km ab. Das Fahrzeug wurde sogar wieder auf Achse nach England zurückgefahren, allerdings nicht von Chris Lawrence, welcher unterdessen seinen Sieg in Südfrankreich feierte.

    Im Spiegel der Presse

    Oft geriet der kleine Morgan nicht in die Hände von Autotestern. Die Automobil Revue hatte 1962 die Gelegenheit, einen Morgan 4/4 der Serie IV zu fahren, der mit einem 55 PS starken Ford-Classic-Motor ausgerüstet war und damals CHF 8’900 kostete. Die AR-Tester vermeldeten “ansprechendviel Raum für die Passagiere und eine “anständigeStrassenlage. Positiv überrascht waren sie vom gut funktionierenden Getriebe und der guten Verzögerung der Bremsen. “Ein Wagen für Leute, die anders als die anderen sind”, war die Schlussbemerkung im Kurztest.

    Viele Jahre später im Sommer 1982 nahm sich Wolfgang König von Auto Motor und Sport einen mit dem Motor aus dem Ford XR3 angetriebenen Morgan 4/4 vor. Er vermisste die motorischen Reize (im Vergleich zum +8), lobte das handliche Fahrverhalten (auf guten Strassen) und erwähnte gute Fahrleistungen (0-100 km/h in 11.0 Sekunden, Spitze 173,9 km/h) des 800 kg schweren Testwagens mit einem Grundpreis von DM 33’468.-. Er schloss seinen Bericht mit einem Zitat des Morgan-Biograph Gregory Houston Bowden ab: “Die Eignung des Morgan als Transportmittel erachte ich als rein zufällig, eigentlich sogar als eine Art von Bonus.”

    Auch neu mit echtem Vorkriegsfahrzeug-Feeling

    Vieles ist noch wie vor dreissig oder sechzig Jahren. Ein aktueller Morgan 4/4 lässt echtes Vintage-Car-Feeling aufkommen. Näher an das Gefühl, ein Auto aus den Dreissigerjahren zu fahren, kommt kein anderes heute käufliches Fahrzeug, ein Sympathiebonus ist inbegriffen. Selbst der Motor brummt genüsslich, schön dass dies trotz strenger Lärmvorschriften noch möglich ist. Die Sitzposition ist wie früher, nur dass man ein bisschen mehr Platz hat, als im Vorkriegs-Morgan. Und luftiger als fast in jedem anderen Auto geht es im aktuellen Morgan sowieso zu. Auch die Rundumsicht ist einmalig. Gas, Bremse und Kupplung funktionieren, wie in anderen modernen Autos, die Schaltung ist direkt und arbeitet mit kurzen Wegen. Bis 80 km/h wird man gut durchlüftet, darüber beginnt sich ein immer stärker werdender Orkan zu entwickeln.

    795 kg ist der moderne Morgan leicht, schwerer als die Vorkriegswagen ist er damit zwar schon, aber im Vergleich zu anderen heutigen Sportwagen ist er ein Leichtgewicht. Die 110 PS bekunden denn auch keine Mühe mit dem kompakten Fahrzeug, in rund 8 Sekunden ist Tempo 100 km/h erreicht, die Spitze liegt bei 185 km/h (Werksangaben), wenn man sich traut.

    Kaufen (aber auch mieten) kann man die modernen Morgan bei Abt in Riehen, das gefahrene Einstiegsfahrzeug schlägt mit rund CHF 50’000 zu Buche, wenig im Vergleich zur Exklusivität, vom Nostalgiewert einmal ganz abgesehen.

    Umweltfreundlichkeits-Superlativ

    Wir sitzen im wohl umweltfreundlichsten Auto der Welt. Nicht nur, dass der CO2-Ausstoss mit 140 g/km für Sportwagen sehr tief liegt, mit der voraussichtlich langen Nutzungsdauer von 50 oder mehr Jahren lässt sich auch die Produktionsenergie über eine lange Periode abschreiben.

    Aber daran denken wir nur am Rande, denn die Fahrt im Morgan ist so genussvoll. Und sie wird nur selten von Tankpausen unterbrochen, selbst nach 150 km Fahrt hat sich die Nadel nur marginal bewegt. Mit sechs bis sieben Litern pro 100 km ist man schon flott unterwegs, sparsame Menschen schaffen auch Verbräuche unter sechs Litern. Und dies alles ohne Hybrid und aerodynamische Windkanalform.

    Seit 1968 etwas im Schatten des grösseren Bruders

    Einen Coup landete die Firma Morgan im Jahre 1968. Ab dann baute man neben dem Vierzylinder-Ford-Kent-Motor auch den Leichtmetall-V8-Motor von Rover, der ursprünglich bei Buick in den USA entstand, ein. Damit wurde der Morgan +8 zwar etwas schwerer und breiter, aber es standen in mehreren Evolutionsstufen immer mehr PS zur Verfügung. Anfangs der Siebzigerjahre war der Achtzylinder-Morgan einer der am besten beschleunigenden Sportwagen überhaupt. Und dies wirkte sich in jahrelangen Lieferfristen aus. Mit dem Auslaufen des V8-Motors bei Rover musste sich Morgan dann allerdings nach Alternativen umsehen und so gelangte ein Ford-Sechszylinder in den Motorraum des nun Morgan Roadster genannten Sportwagens.

    Das am längsten gebaute Fahrzeug der Welt

    Mit inzwischen 75 Jahren Produktionszeitraum ist der Morgan 4/4 das am längsten produzierte Automobil der Welt und ein Ende ist nicht abzusehen. Zumindest ist dies zu hoffen, denn kaum eine Alternative ist in der Lage, derart unvermittelte Fahrfreude für so wenig Geld und mit soviel handwerklicher Tradition im Hintergrund herüberzubringen.

    Der Morgan 4/4 aus dem Jahre 1936

    Der einzige rote Morgan der Frühzeit ist die hier abgebildete Chassis-Nummer 037. Er ist einer der ältesten noch existierenden frühen Morgan überhaupt und vermutlich der einzige aus dem ersten Produktionsjahr, der noch regelmässig auf der Strasse bewegt wird. Der Coventry-Climax-Motor hat 1’122 cm3 und leistet rund 34 PS, das Getriebe stammt von Meadows.

    Im Vergleich zu teilweise auch später gebauten englischen Zweisitzern sind die Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer bereits bei frühen Morgan-Sportwagen fast schon luxuriös, eine gute Sitzposition lässt sich schnell finden. Mit 34 PS ist der alte Wagen aus heutiger Sicht natürlich nicht wirklich schnell, doch dank geringem Gewicht, wenn es darauf an kommt, kann man die Reserveräder stehen lassen und damit noch ein paar Kilogramm zusätzlich einsparen, kommt man flüssig voran und kann gut mit dem Verkehrsstrom mithalten. Den Bremsen sollte man natürlich nicht zuviel zumuten, aber dies ist im Kreise der Vorkriegsautos nicht ungewöhnliches.

    Während es Teile wie die Vorderachse mit nur geringen Änderungen bis in die Neuzeit geschafft haben, sind Technikteile für Motor, Getriebe oder Hinterachse heute nicht einfach aufzutreiben. Vielleicht sind die Fahrzeuge deshalb immer noch vergleichsweise günstig zu kaufen, wenn denn mal eines auf den Markt kommt.

    Der Morgan 4/4 von 1976

    Der abgebildete blaue Morgan hat eine für diese Autos typische Geschichte. Bei einem Kilometerstand von rund 100’000 km wurde er restauriert, erhielt ein neues Holzgerüst und wurde auch technisch aufgepäppelt, um hinterher weitere 80’000 km zuverlässig abzuspulen. Der Ford-Kent-Motor röhrt reizvoll und verleiht dem nachwievor weniger als 800 kg schweren Wagen gute Fahrleistungen.

    Der Morgan 4/4 von 1977

    Etwas ungewöhnlicher ist der Werdegang des weissen Morgan 4/4. Bis vor wenigen Jahren schlief dieses Fahrzeug sozusagen als Neuwagen (Kilometerstand 246 km) in einer Halle, bis es 2008 vom Engländer-Spezialisten ClassicCarConnection auferweckt und wieder fahrbar gemacht wurde. Seither hat der 2008 erstmals für den Strassenverkehr eingelöste “Neuwagen” bereits 18’000 km zurückgelegt.

    Wir danken den Besitzern der Fahrzeuge für ihre Unterstützung und das Ausharren bei den Foto-Sessions!

    Produktionsstatistik

    Fahrzeugtyp Jahr von Jahr bis Anzahl
    4/4 Series 1 (Vorkrieg) 1936 1939 1000
    4/4 Series 1 (Nachkrieg) 1946 1951 542
    4/4 Series 2 1955 1960 387
    4/4 Series 3 1960 1961 61
    4/4 Series 4 1961 1963 206
    4/4 Series 5 1963 1968 640
    Plus 4 (Standard-Vanguard) 1951 1958 783
    Plus 4 (TR 2) 1954 1956 338
    Plus 4 (TR 3) 1962 1964 1795
    Plus 4 (TR 4/TR 4A) 1962 1969 1585
    4/4 1600 (Ford) 1968 1982 3512
    4/4 1600 (Fiat) 1981 1985 93
    4/4 1600 (Ford CVH) 1982 1991 2226
    4/4 1800 (Ford EFI) 1991 1993 196
    Plus 4 (Fiat) 1985 1987 122
    Plus 4 (Rover M16) 1989 1992 357
    4/4 und Plus 4 1992 2001 2239
    4/4 und Plus 4 2002 2011 2250

    Anmerkung: Die Zahlen ab 2002 können teilweise nur geschätzt werden, da wegen Computer-Umstellungen Daten verloren gegangen sind, während für die Zeiten davor die herkömmlichen Produktionsbücher noch vorliegen.
    Wir danken Martyn Webb, dem Archivar der Firma Morgan, für die Unterstützung bei den Nachforschungen.

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    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    mo******:
    04.04.2015
    Hallo zusammen,
    der wohl älteste Morgan 4/4 aus 1936, mit der Fahrgestellnummer 22 (aber der sechzehnte gebaute Morgan 4/4) ist fahrbereit / TÜV - abgenommen und steht in meiner Garage. Gerne stelle ich Fotos zur Verfügung.
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