Klassikerperlen der Zukunft - BMW i8
Wenn alleine die Optik entscheidet, welche Automobile zu Klassikern werden, dann hat der BMW i8 gewiss gute Karten. Denn er sieht atemberaubend aus. Vielleicht etwas “over designed”, aber definitiv rassig und spektakulär.
Aber da gibt es noch weitere Faktoren, die einen (zukünftig) alten Wagen zum Klassiker küren, zum Beispiel innovative Technik, Rennsporterfolge, Fahrspass, Seltenheit, usw.
Und auch hier kann der BMW i8 in den meisten Kategorien punkten, auch wenn es bisher keine Rennsiege zu vermelden gibt, weil es keine derartigen Einsätze gibt.
Ansonsten kann der i8 aber als echter Sportwagen brillieren und zwar trotz des Dreizylindermotors, der die Hinterachse antreibt. Der zwangsbeamtete Motor leistet immerhin 231 und gekoppelt mit dem Elektromotor für die Vorderachse ergibt dies eine Systemleistung von 362 PS. Und weil man alle Register der Leichtbautechnik gezogen hat bei BMW, wiegt der Wagen vergleichsweise bescheidene 1,5 Tonnen, trotz der aufwändigen Technik und einer Batterie, die rund 30 km rein elektrisches Fahren ermöglichen soll.
Der inzwischen von der BBC geächtete Jeremy Clarkson jedenfalls war begeistert, als er den i8 im Vergleich mit dem aktuellen M3 fuhr und nach einer 300-km-Fahrt entschied, dass er lieber mit dem i8 weiterfahren würde. Überzeugt zeigten sich auch viele andere Autotester und so war es auch kein Wunder, dass die Käufer Schlange standen, um einen i8 zu kaufen. Clarkson allerdings gehörte nicht zu ihnen ...
Natürlich gab es auch kritische Stimmen, weil zum Beispiel die Treibstoffökonomie nicht wirklich überzeugte, vor allem dann nicht, wenn man so richtig auf das rechtsliegende Pedal stand. Aber genau dies dürfte dem zukünftigen Klassikerstatus nicht im Wege stehen, eher dürfte die Frage im Raum stehen, ob die komplexe Technik in Zukunft überhaupt unterhaltbar sein wird.
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