Die Relativität der Fahrfreude
Fahrspass und Fahrfreude sind Audrücke, die in Artikeln über Autos, seien es Testberichte oder nostalgische Abhandlungen, häufig vorkommen. BMW verwendete eine Abwandlung davon sogar in der Werbung “Freude am Fahren”.
Interessant ist, dass man hier eigentlich über subjektive Eindrücke spricht, denn jeder nimmt Fahrfreude auf andere Weise wahr. Während für den einen das Fahrgefühl in einem hart gefederten und lauten Sportwagen als Optimum gilt, zieht ein anderer das sanfte Gleiten in der mit Fingerspitzen geführten Limousine vor.
Wer denkt, es muss ein Ferrari-Sportwagen der Sechziger- oder Siebzigerjahre sein, um die höchsten Weihen der Fahrfreude zu erleben, liegt in den Augen anderer falsch, denn es gibt sicher Enthusiasten, die sich nichts schöneres vorstellen können, als im Vorkriegs-Fiat durch die Landschaft zu fahren.
Fahrspass ist auch nicht vom Wert des Autos abhängig, der technische Zustand allerdings kann die Fahrfreude eindeutig negativ beeinflussen , wie wir schon früher ausführten.
Die Kriterien für Fahrspass oder Fahrfreude ändern sich wohl auch über die Zeit, kommende Generationen werden vermutlich von der unbändigen Kraftentwicklung im Elektromobil schwärmen, aber vielleicht auch nicht ...

































