Oldtimerfahrer tanken in der Regel Bleifrei mit Zusatz
Als in den Achtzigerjahren das bleifreie Benzin eingeführt und in der Folge bleihaltiges Benzin verboten wurde, fürchteten viele Oldtimer-Besitzer um die Langlebigkeit ihres Motors. Die einen rüsteten den Motor daher um, andere vertrauten den Versprechen der Hersteller, dass Blei unnötig sei, wiederum andere ergänzten das Benzin mit Bleizusätzen oder ähnlich gelagerten Stoffen, die man beim Tanken im richtigen Verhältnis zugeben konnte.
Heute spricht man kaum mehr über dieses Thema, man hat sich an das Fehlen des Bleis und das Zugeben von Bleiersatz gewöhnt. Zwei Drittel aller antwortenden Oldtimerbesitzer in der letzten Zwischengas-Umfrage schützen ihren Motor durch die richtige Zumischung von Bleiersatzstoffen, 49.6% (absolut) tun dies bei jedem Tankvorgang, 17,5% (absolut) bei jedem zweiten oder dritten Mal.
Fast 30% fahren ohne Bleizusatz, entweder, weil der Motor dies ohne Änderungen zuliess (23%) oder weil sie ihren Motor dafür umgerüstet haben, respektive die Herstellerfreigabe erhielten (7%).
Die Antworten in der grafischen Übersicht:
Bei den vielen zugelassenen alten Autos dürfte die Produktion und der Vertrieb dieser Zusatzstoff daher ein ziemlich gutes Geschäft sein. Die Problematik daran liegt bei den tiefen Kilometerleistungen der Oldtimerfahrer, die mögliche Schäden vermutlich erst nach vielen Jahren erkennen lassen werden.
Vom Bleiersatz zur Patina, eine neue Frage der Woche wurde nämlich bereits gestellt. Diesmal geht es darum, ob allzuviel Patina gut für den Oldtimer ist ...
Und, alle bisherigen Fragen der Wochen, respektive deren Auswertungen finden sich in einem eigenen Themenkanal .

































