Vely, vely stlong engine ... von der Rallye Peking-Paris
Auf dem Weg von Peking nach Paris traf die Langstrecken-Rallye auch auf die Schweiz. So war gestern Mittag eine Sonderprüfung auf der berühmten alten Pflasterstein-Gotthard-Strasse namens Tremola angesagt.
Das Foto täuscht, es war kein Geier (wie damals bei der Panamericana-Mexico 1952) an der etwas havarierten Windschutzscheibe des Datsun Fairlady Z (240 Z) schuld.
Das japanische Team Iwasaki und Akiyama machte zu Ehren aller Fans mitten in der Mongolei eine Rolle nach links. Der "Z" schaute daher etwas zerknittert aus der Wäsche, aber der Beifahrer meinte lachend: "Vely, vely stlong and good engine! We vely, vely happy to see snow"!
Das Auto läuft und der Motor sei gut, was spielt da die Optik schon für eine Rolle?
Den Japanern war allerdings recht kalt auf dem Gotthard-Pass und sie bekundeten Orientierungsprobleme im dichten Nebel und leichten Schneetreiben.
"Whele is way Nufenen-Pass?" Anhand des Roadbooks war für einen Ausländer wirklich nicht klar zu erkennen, welche Richtung man hier nehmen sollte, Mailand oder Luzern? Ich habe ihnen alles erklärt, war mir aber nicht sicher, ob es auch verstanden wurde. Aber schlussendlich verschwanden die beiden mit ihrem Fairlady Z in die vorgesehene Richtung.
Andere Teams wie das polnische mit dem Jaguar XK150 oder die beiden französischen Besatzungen im Peugeot 504 und Renault R4 traf ich später noch in Andermatt auf der Suche nach dem Nufenen-Pass. Ich würde nur allzu gerne wissen, wie die sich mitten in China oder Russland zurechtgefunden haben, wenn sie in der gut organisierten Schweiz derartige Probleme bekunden.
Den Teilnehmern waren die Strapazen ins Gesicht geschrieben. Die Innenräume der Autos wirkten wie Vorratskammern. Das Leistungsgewicht hatte sich bestimmt bei diversen Teilnehmern inzwischen bereits verdoppelt ...

































