Als Geschwindigkeiten noch empfohlen wurden
Kaum jemand erinnert sich noch an diese Tafeln, die Mitte der Sechzigerjahre auf dem langsam wachsenden Schweizer Autobahnnetz aufgestellt wurden. Sie waren blau und schlugen den Autofahrern vernünftige Geschwindigkeiten vor, “80-120 km/h” oder “70-100 km/h” je nach Gelände und Schwierigkeitsgrad.
Wer wollte, der durfte schneller fahren, denn 1965 gab es in der Schweiz noch keine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit für die Autobahnen.
Allerdings konnten die wenigsten diese Freiheit ausnutzen, denn ein Käfer schaffte gerade einmal 120 km/h (mit Rückenwind), ein R4 oder 2 CV nicht mal soviel. Zudem waren die Autobahnen in keinster Weise durchgehend, so dass die freie Höchstgeschwindigkeit schon bald wieder durch die nächste Ortseinfahrt beendet wurde.


























