Neue Auktionsrekorde in Monterey im Windschatten des Uhlenhaut Coupés?
Letztes Jahr fanden zwar die Versteigerungen rund um den Pebble Beach Concours statt, aber die Stimmung war eher noch verhalten. Davon wird dieses Jahr keine Rede mehr sein, trotz weiterhin schwelender Konflikte rund um die Welt, sollen die drei Auktionen von RM/Sotheby’s, Gooding & Co und Bonhams zu einem wahren Feuerwerk werden und viele Rekorde generieren, wenn man den Estimates glauben will.
Insgesamt bringen die drei Auktionshäuser fast 500 Fahrzeuge unter den Hammer, die in Summe beinahe 500 Millionen USD wert sein sollen. Im Schnitt ergibt das pro Wagen mehr als eine Millionen amerikanische Dollar. 130 Autos wurden für mindestens eine Million USD eingeschätzt.
Auffallend ist zudem, dass die Autos eher älter sind als vor einem Jahr, im Schnitt über 60 Jahre. Die 130 teuersten Autos sind sogar noch älter, nämlich 66 Jahre. Unter den 10 teuersten Fahrzeugen stammen vier Autos aus der Vorkriegszeit und von vier Herstellern (Bugatti, Mercedes-Benz, Hispano-Suiza und Talbot-Lago).
Der teuerste Wagen, ein Ferrari 410 Sport Spider von 1955 (Bild oben) soll für GTO-Geld, nämlich USD 25 bis 30 Millionen, einen neuen Besitzer finden.
Für den Bugatti Type 57SC Atalante von 1937 werden USD 10 bis 12 Millionen erwartet und der Hispano-Suiza H6C von 1924 mit Holzkarosserie soll mit USD 8 bis 12 Millionen zum teuersten Hispano aller Zeiten werden.
Es ist also alles angerichtet für neue Höhenflüge. Ob dies daran liegt, dass mit dem Verkauf des Uhlenhaut-SL Hemmungen verschwunden sind, der ganze Superklassikermarkt auf eine neue Ebene gerückt wurde? Oder wollen die reichen Sammler einfach Geld in Sachwerte investieren, um der Inflation auszuweichen?
Nach der nächsten Woche werden wir mehr wissen. Wir haben die Versteigerungen von RM/Sotheby’s , Bonhams und Gooding & Co umfangreich angekündigt und werden dann natürlich auch zeitnah über die Ergebnisse berichten.

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