Oldtimer Pagani

Bruno von Rotz
06.07.2022

Pagani Zonda (© Pagani)

Zugegeben, der Titel ist ein bisschen übertrieben. Einen Pagani Sportwagen, der bereits 30 Jahre alt ist, gibt es noch nicht. Immerhin aber ist die Firma, die Horacio Pagani selber gründete, und die sozusagen die Basis für seine Sportwagen wurde, bereits über 30 Jahre alt.

Im Jahr 1988 nämlich wurde “Pagani Composite Research” als Firma registriert und vier Jahre später, also 1992 (vor 30 Jahren) begann Horacio Pagani mit dem Bau eines Sportwagen, der seinen eigenen Namen tragen sollte. Es dauerte aber noch bis im Jahr 1999, bis der Wagen am Genfer Autosalon als Pagani Zonda C12 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Ursprünglich sollte der Mittelmotorsportwagen Fangio F1 heissen, doch der berühmte Rennfahrer war 1995 gestorben und da schien es pietätlos, dessen Namen zu verwenden.

1999 konnte man dann auch erstmals über diesen neuen Supersportwagen in "auto motor und sport" oder in der Automobil Revue lesen. Und man konnte auch mehr über den Enthusiasten und Visionär dahinter erfahren. Es lohnt sich zurückzublicken.

Pagani Zonda F von 2005 (© Pagani)

Pagani gelang etwas, woran viele Sportwagenbauer scheiterten. Er blieb im Geschäft. Bis 2019 baute er 140 Zondas, dann folgte der Huayra, von dem gerade eben erste Zeichnungen einer atemberaubend aussehenden Langheckversion vorgestellt wurden.

Pagani Huayra Codalunga von 2022 (© Pagani)

Der Pagani Zonda mag noch kein Oldtimer sein, ein Youngtimer ist er bereits und sollte uns ein Leser ein (frühes) Auto für Fotoaufnahmen und einen Fahrbericht zur Verfügung stellen wollen, dann würden wir uns sofort ins Auto setzen und losfahren …

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