Chevrolet Astro II – Der Zeit voraus und fast vergessen
Zusammenfassung
Als Ford durchblicken liess, einen Corvette-Konkurrenten mit Mittelmotor auf den Markt bringen zu wollen, musste Chevrolet reagieren. In der Forschungsabteilung unter Frank Winchell entstand daraufhin der XP-880, der 1968 als Chevrolet Astro II die Zukunft der Corvette aufzeigen sollte. Doch nur wenig später verschwand mit der Konkurrenz auch die Notwendigkeit eines Mittelmotor-Chevrolet.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Konkurrenzdruck von Ford
- Rahmen und Motor
- Fahrwerk
- Versuch und Vorstellung
- Führungswechsel
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Zora Arkus-Duntovs einziger Rivale für den Titel des "Mr. Corvette" bei General Motors war William L. Mitchell aus der Styling-Abteilung. Glücklicherweise hatte jeder der beiden Männer seinen eigenen Zuständigkeits- und Kompetenzbereich. Wenn es doch einmal zu Überschneidungen kam (was häufig der Fall war), gelang es Bill und Zora in der Regel, einen Kompromiss zu finden, wenn nicht sogar eine vollständige Einigung. In den 1960er-Jahren geriet Zoras Vormachtstellung innerhalb der Chevrolet-Entwicklungsabteilung in Warren jedoch in Gefahr, auch wenn diese Bedrohung eher zufällig als absichtlich entstand. Anfang 1960 wurde Bob Schilling – ein akribischer Theoretiker, dessen Beiträge zum Corvair wegweisend waren – als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Chevrolet durch Frank J. Winchell ersetzt.
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