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Kimi Raikkonen als dienstältester Fahrer der Formel 1

Daniel Reinhard
27.11.2020

Auto Union am Klausenrennen 2002 (© Daniel Reinhard)

Kimi Raikkonen (41) ist mit 327 Grand-Prix Starts der Dienstälteste F1 Fahrer. Im Moment liegt er mit einem Vorsprung von vier Starts vor dem Brasilianer Rubens Barrichello (323).

Bis zum Ende des Jahres kommen noch drei weitere dazu, dann wird der in der Schweiz lebende Finne 330 Rennen auf dem Buckel haben. Da er nächste Saison wieder mit von der Partie sein wird, wird sich die Zahl auf sagenhafte plus-minus 350 Rennen (je nach Corona) erhöhen.

Im Vergleich dazu fuhren Jackie Stewart 99, Niki Lauda 171, Nigel Mansell 187 und Michael Schumacher 307 Formel-1-Rennen.

Natürlich startete Raikkonens F1-Karriere nicht schon vor dem Krieg, gemeinsam mit Hans Stuck oder Bernd Rosemeyer im Auto Union. Warum also diese Fotos?

Die optische Täuschung ist der Grund, denn wer genau sitzt in dem Auto? Raikkonen ist es definitiv nicht, doch der Fahrer (Bild oben)gleicht ihm wie ein eineiiger Zwillingsbruder. Die Bilder entstanden 2002 am Klausen Rennen.

Martin Tomczyk im Auto Union am Klausenrennen 2002 (© Daniel Reinhard)

Das Auto wurde von Martin Tomczyk (im Bild mit Helm) den Berg hochgefahren, doch der Rücktransport tätigte Raikkonens Doppelgänger (mit weisser Staubmütze).

Am 27. August 2022 feiert das Klausen-Rennen übrigens seinen 100. Geburtstag (Erstaustragung am 27. August 1922). Leider wurden über die Jahre alle Bemühungen verschlafen, um den grossen Geburtstag in zwei Jahren gebührend feiern zu können.

Immerhin fand in den Jahren 1993, 1998, 2002, 2006 und 2013 jeweils ein Memorial, also eine Erinnerungsveranstaltung statt, doch seither blieben die Rennmotoren stumm am Klausen. Zumindest die ersten vier Veranstaltungen hatten durchaus das Potential, mit der Mille Miglia, oder auch der Le Mans Classic zu konkurrieren. Es gab schliesslich keinen Ort auf dieser Welt, wo sich derartig viele hochkarätige Vorkriegsrennwagen versammelten, um sich auf einer dermassen langen und schwierigen Bergstrecke zu messen.
Traurig ist die fehlende Fortsetzung auch für die gesamte Region Glarnerland, die mit dem Klausenrennen eine Touristenattraktion erster Güte besitzen würde.

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