Handschaltung verspricht stärkeren Wertzuwachs
Die Handschaltung, wie sie über Jahrzehnte zur Standardausrüstung gehörte, wird zunehmend zur Ausnahme. Limousinen der Oberklassen setzen schon seit Jahrzehnten auf die Automatik, aber auch im Supersportwagen gehört eine Handschaltung bereits zur Ausnahme. Und so setzt sich der Trend zur Schaltungsautomatisierung durch die ganze Personenwagenpalette fort, schliesslich lassen sich mit DSG und Konsorten günstigere Verbrauchs- und Abgaswerte erreichen, zumindest im Labor.
Was aber wünscht sich der Käufer eines Oldtimers oder Youngtimers? Präferiert er die Handschaltung und beschert damit der traditionellen Gangwechseltechnik höhere Wertnotierungen als der möglicherweise parallel verkauften Automatik? Dies wollten wir von unseren Lesern in unserer Frage der Woche wissen.
Immerhin 45 % zeigten sich dabei überzeugt, dass die Handschaltung in Zukunft als wertvoller gesehen werden wird, während weitere 48% dies vom Fahrzeugtyp abhängig machen würden. Sie gehen davon aus, dass bei sportlichen Fahrzeugen eine Handschaltung eine bessere Wertentwicklung begünstigt, während es bei anderen Fahrzeugen keinen Unterschied macht.
Die übrigen rund 6 % können sich nicht vorstellen, dass eine Handschaltung, die ja einst günstiger in der Anschaffung war, in Zukunft mehr wert sein sollte als die komfortable Automatik, umso mehr als sich der Autofahrer der Zukunft das Schalten von Hand ja kaum mehr gewöhnt sein wird.
Hier die grafische Auswertung der Antworten zur Frage der Woche:
Bereits haben wir die nächste Frage der Woche gestellt, dieses Mal geht es darum, wie Oldtimerbesitzer ihr Fahrzeug versichern. Gibt es einen Trend zur Vollkaskomentalität?
Die Ergebnisse der bisherigen Fragen der Woche können alle in einem eigens eingerichteten Themenkanal nachgelesen werden.


























