Wenn Vincent van Gogh einen Jaguar gehabt hätte …
… dann hätte der Maler seinen Sportwagen sicher auch einmal gemalt. Nun lebte der Meister aber rund 70 Jahre zu früh und kam so gar nie in den Genuss, das elegante Fahrzeug des Herstellers Jaguar zu sehen, aber sein Bildnis davon hätte vielleicht, inspiriert vom Gemälde “Sternennacht” aus dem Jahr 1889, vielleicht so ausgesehen wie hier vorgeschlagen.
Es war natürlich kein Kunstmaler, der obige Abbildung kreierte, sondern ein Computer, wie könnte es im Jahr 2016 auch anders sein. Die Technologie nennt sich “neural art technology” und basiert auf neuronalen Netzwerken. Entwickelt wurde sie an der Universität von Tübingen. Auf der Website “deepart.io” , die von fünf Forschern des Chili Labs (EPFL Lausanne), des Bethge Labs (Tübingen) und der Université Catholgique de Louvain (Belgien) entwickelt wurde, kann man nun spielerisch versuchen, mithilfe eines Fotos und eines Kunstwerks ein neues “Gemälde” zu generieren.
Das geht aus Benutzersicht ganz einfach, aber dauert inzwischen mehr als einen Tag, weil die Nachfrage offenbar gross ist und die Anfragen sequentiell abgearbeitet werden, wenn man nicht etwas für grössere Eile bezahlen will.
Natürlich generieren die meisten Nutzer Portraits und Personenbilder, kaum jemand ist bisher auf die Idee gekommen, ein Automobil “malen” zu lassen. Dazu braucht es eben uns von Zwischengas …


























