Oldtimer-Versteigerungen sind nur bedingt ein Abbild der realen Marktverhältnisse
Die Ereignisse der letzten Tage haben die Zweifler unter unseren Lesern wohl eher noch bestärkt. Denn 76% der Teilnehmer bei unseren letzten Frage der Woche finden nämlich, dass die Preise, die an Versteigerungen erzielt und rapportiert werden, nicht der Marktrealität entsprechen.
Nur gerade ein Viertel glaubt, dass die Auktionen den Markt repräsentieren. Und wir erhielten dann gleich noch einige Zuschriften, die an Beispielen erläuterten, wie Fahrzeuge immer wieder an Versteigerungen auftauchten oder ein teuer verkauftes Fahrzeuge zu bedeutend attraktiveren Konditionen als ausgewiesen nach einer Auktion einen neuen Eigner fand.
Man kann aber trotzdem davon ausgehen, dass beim Gros der Transaktionen tatsächlich ein realer Bieter und Verkäufer dahinter steht, aber ob dies bei all den Rekordpreisen immer der Fall ist, darüber sind sich Zwischengas-Leser offensichtlich sehr unsicher.
Dass eine Versteigerung im Vergleich zu einem "normalen" Verkaufsversuch eine besondere Situation ist, dürfte klar sein. Die Zahl der potentiellen Käufer ist begrenzt und entschieden wird in wenigen Sekunden und Minuten. Ein gewisses "Gamble"-Moment spielt genauso eine Rolle, wie das Verhalten der "Widersacher". Wenn dann noch Alkohol dazu kommt, können so natürlich schon Überraschungen passieren. Und es soll ja Leute geben, denen es auf eine oder zwei Millionen nicht ankommt. Zudem richtet sich der Wert eines Wagens halt auch danach, was dafür bezahlt wird und hier sind Auktionen natürlich ein eindeutiger Messpunkt.
Zur Dokumentation hier noch die genauen Ergebnisse:
Und natürlich haben wir bereits die nächste Frage der Woche gestellt. Dieses Mal soll eruiert werden,
wie hoch die Jahresfahrleistungen von Oldtimer-Fahrern wirklich sind
und ob die Automobile eher als Steh- oder Fahrzeuge genutzt werden.


























