Verursachen preisgünstige Autos im Alter weniger Stress?
Die Frage muss noch etwas qualifiziert werden. Vermutet wird, dass Autos, die als Neuwagen weniger kosteten, auch als Oldtimer oder Youngtimer weniger Stress produzieren (können). Am Beispiel lässt sich das besser erklären.
Nehmen wir an, man kauft einen gebrauchten Mazda MX5 (NA) mit wenig Kilometern und toller Geschichte in perfektem Zustand für EUR 25’000. Mit ähnlich viel Geld könnte man sich auch einen Porsche 996 oder einen Maserati Biturbo, vielleicht einen Citroën SM oder einen Ferrari Mondial beschaffen. Diese Autos unterschieden sich im Preis als Neuwagen stark und die damaligen Neupreise beeinflussen auch die Wartungs- und Reparaturkosten heute. Wenn der Ferrari Mondial oder der Porsche 996 komische Geräusche von sich geben, wird das den Adrenalinpegel des Besitzers vermutlich deutlich stärker anschwellen lassen, als wenn dasselbe im Mazda MX5 passiert. Die Kostenfolgen können in der Tat auch sehr unterschiedlich sein.
Vielleicht stimmt dies ja nicht für alle Leute, aber ich selber jedenfalls machte diese Erfahrung. Wie wertvoller ein Wagen neu war, umso mehr Sorgen machte ich mir um ihn, wenn etwas in dessen fortgeschrittenen Alters nicht mehr korrekt funktionierte oder plötzlich anders tönte, selbst wenn ich mir dies vielleicht auch nur eingebildet hatte.
Gerne dürfen unsere Leser dazu ihre eigenen Erfahrungen kommentieren, wir sind gespannt darauf …


























