Als Ford noch junge Rennsport-Talente förderte
Kürzlich hatten wir es davon, warum Rennsport so teuer sein muss (wie er es heute ist)? Wir nannten die Formel V als günstige Einstiegsklasse. Aber es ging noch günstiger. Ford organisierte nämlich anfangs der Siebzigerjahre den Ford Escort Pokal. Alles war man brauchte, war ein serienmässiger Ford Escort GT und den konnte man neu für DM 7304 kaufen. Es ging sogar noch günstiger, wenn man zu einem gebrauchten Escort griff. Und während der Woche taugte der Wagen weiterhin für den Alltagseinsatz, wenn man ihn am Wochenende nicht zerlegt hatte.
Der Escort GT bescheunigte mit dem 72-PS-1,3-Liter-Motor immerhin in 14,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und lief 155,2 km/h Spitze. Das Fahrwerk brillierte mit “ungepflegter Härte”, wie damals im ams-Testbericht geklagt wurde. Für den Rennsport dürfte das genau das Richtige gewesen sein, zumal auch die sportliche Aufmachung serienmässig war.
Beim Ford Escort Pokal konnte man immerhin DM 15’000 gewinnen, selbst der zweite Preis war noch mit DM 10’000 dotiert, der fünfte Preis mit DM 1000. “Alles, was Sie brauchen, sind Ihr Escort GT, gute Nerven und ein bißchen Glück”, stand in der Werbung für die Einstiegsserie. Und Ford schrieb unter dem Logo “Ford weist den Weg”.
Hier noch die Anzeige von 1971 komplett:


























