Fahrfreude vor Originalität - elektronische Zündungen sind okay (Frage der Woche)
Eine klassische Zündanlage mit Verteiler, Läufer und Unterbrecher braucht Wartung. Zündzeitpunkt und Schliesswinkel wollten für einen guten Motorlauf regelmässig justiert werden. Viele Oldtimer-Besitzer haben ihren Klassiker deshalb auf kontaktlose Elektronik-Zündung umgerüstet. Neben deutlich weniger Wartungsaufwand kann sie durch ein exakt programmiertes Kennfeld auch den Motorlauf verbessern. Originalgetreu ist das freilich nicht – und oft sogar das einzige Bisschen Elektronik in einem ansonsten vollständig analogen Automobil.
Aber, soll man wirklich deshalb auf Originalität pfeifen und den Oldtimer auf kontaktlose Elektronik-Zündung umrüsten? Dies wollten wir in einer “Frage der Woche” von den Zwischengas-Lesern wissen und wir waren überrascht über deren Antworten.
Tatsächlich sehen über die Hälfte der über 640 Antwortenden kein Problem darin, den Wartungsaufwand zu senken, den Motorlauf zu verbessern und dabei auf etwas Originalität zu verzichten.
Rund 35 Prozent können sich einen Umbau vorstellen und zwar entweder dann, wenn der alte Zündverteiler defekt ist und/oder kein originalgetreuer Ersatz mehr verfügbar ist.
10,6 Prozent können sich nicht vorstellen, den originalen Zündverteiler durch eine kontaktlose Elektronikzündung zu ersetzen, denn das echte Fahrerlebnis kommt nur mit Technik mi Originalzustand.
3,7 Prozent konnten sich mit keiner der vorgegebenen Antworten identifizieren.
Hier noch die Antworten in grafischer Form ausgewertet.
Bereits haben wir die nächste “Frage der Woche” in den Raum gestellt. Dieses Mal wollen wir wissen, welchen Motoröltyp die Zwischengasleser präferieren.
Natürlich können alle Ergebnisse der bisherigen “Fragen der Woche” jederzeit nachgelesen werden.


























