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Unfallfolgen-Prävention damals

Bruno von Rotz
26.08.2021

Kampagne für das Gurtentragen im Jahr 1978 in der Schweiz

Wenn man die heutigen Kommunikationsanstrengungen der Behörden rund um die Corona-Krise und der zugehörigen Massnahmen anschaut, fühlt man sich teilweise an die Siebzigerjahre erinnert, als man mit Kampagnen versuchte, die Gurtentrag-Quoten zu steigern. Da griff man auch durchaus zu rabiaten Mitteln und zeigte offensichtlich einen Unfallwagen, um den Leuten die Folgen eines Unfalls vor Augen zu führen.

Über das Tragen von Sicherheitsgurten wird heute nur noch wenig diskutiert, vermutlich haben die Kampagnen damals eben doch gewirkt … abgesehen davon, dass moderne Autos einen ziemlich penetrant ans Anschnallen erinnern können …

P.S. Das Foto stammt aus dem Jahr 1978. Im Jahr 1980 stimmte das Schweizer Stimmvolk über die Anschnallpflicht ab, nachdem gegen ein neues Gesetz, das zum Gurtentragen verpflichten sollte, das Referendum ergriffen worden war. Mit 51,6 Prozent “Ja” für das Gurtentragobligatorium hatten die Befürworter nur knapp gesiegt, einzelne Kantone lehnten die Gurtentragpflicht klar ab, etwa der Kanton Wallis (86,3 % Nein), der Kanton Jura (85,5 % Nein) oder der Kanton Tessin (81,9 % Nein). Die Meinungen damals waren also ziemlich gespalten und auch dies erinnert an die heutige Situation rund um Corona …

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