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Geschwindigkeit von E-Bikes und Rennrädern wird unterschätzt

Daniel Reinhard
06.08.2021

eBike-Fahrer gesehen an der Ennstal-Classic 2021 (© Daniel Reinhard)

Am Stopp beim Einbiegen sieht man ein Fahrrad von links herankommen. Man blickt in die Gegenrichtung und die ist frei, man fährt los. Ein "normales" Fahrrad wäre noch weit weg, doch das E-Bike und auch sportlich bewegte Rennräder sind inzwischen bedrohlich nahe gekommen. Vielleicht muss der Zweiradpilot sogar abbremsen, um nicht ins Auto zu knallen. Und dazu lautstark fluchen?

An das Tempo normaler Treträder, die so 10 oder vielleicht 15 km/h schnell fahren, hat man sich jahrelang gewöhnt. Die immer schnelleren E-Bikes und die im Tour-de-France-Stil bewegten Rennräder aber machen einem das Leben schwer. Denn auch das Überholen von solchen Rädern, die mit 40 oder gar 50 km/h vorwärtsdrängen, wird – gerade mit dem vielleicht etwas gemächlicher beschleunigenden Oldtimer – immer problematischer und ein Rechtseinbiegen vor einem eben überholten Bike kann schon richtig gefährlich werden. Schuld ist im Zweifelsfall sowieso der Autofahrer, aber die schmerzhaften Verletzungen trägt halt meist der, natürlich auf sein Recht pochender, E-Bike-Treter davon.

P.S. Im Bild sieht man den Hochwurzen-Berg-Sprint der diesjährigen Ennstal-Classic bei Schladming. Der rund 60 Jahre ältere Mini muss alles geben, um dem schnellen High-Tech-Bike seinen Meister zu zeigen.

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