Flatterhaftes für gefestigte Persönlichkeiten – Citroën 2 CV 6 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Mehr als 20 Jahre nach seinem Debüt war der Citroën 2 CV ein automobiler Anachronismus. Mit freistehenden Kotflügeln und Scheinwerfern, labiler Dünnblechkarosserie und minimaler Motorleistung war die Zeit an ihm Vorübergezogen. Doch hatte der "Döschwoh" auch immer noch unbestreitbare Vorteile wie seine ausserordentliche Sparsamkeit, seine exzellente Strassenlage und seinen hervorragenden Fahrkomfort. Dieser historische Test erklärt, warum man sich auch 1970 noch ganz bewusst für den Citroën 2 CV entscheiden konnte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Weniger lahm
- Immer noch sparsam
- Bestes Fahrwerk
- Schlechteste Verarbeitung
- Qual der Wahl
- Pluspunkte
- Minuspunkte
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der 2 CV, auch französisch "Döschwoh" ausgesprochen, wird seit 22 Jahren gebaut, Karosserie und Fahrwerk bis auf Detailverbesserungen praktisch unverändert. Auch der Motor blieb im Grunde der gleiche, stets ein luftgekühlter Zweizylinder-Boxer mit bescheidenem Hubraum. 1948 waren es 375 ccm und 9 PS bei 3500 U/min, der 2 CV 6 hat heute 602 ccm und 28 PS bei 6750 U/min. Man kann ihn aber auch mit nur 60 ccm mehr als beim Urvater von 1948 haben, als 2 CV 4 mit 435 ccm und 23 PS bei 7000 U/min. Das lahme und häßliche Entlein – von den einen geliebt, von den anderen verachtet – ist sich über zwei Jahrzehnte hinweg selbst treu geblieben. Aber der modernisierte Nachfolger läuft bereits auf unseren Straßen: Dyane 4 und Dyane 6, weniger häßlich und stabiler gebaut. Ist der 2 CV noch zeitgemäß? Soll man ihn noch kaufen?
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