Zugegeben mein Fehler!
Mit meiner Aussage, dass nie Rennsportwagen in Monaco fuhren lag ich leider komplett falsch. Ich wurde eines besseren belehrt und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis jetzt wirklich nicht wusste, dass 1952 der Große Preis von Monaco für Sportwagen (über 2 Liter Hubraum) ausgeschrieben war, aber keinerlei Meisterschaftsstatus hatte.
Gordini, Jaguar und Aston Martin schickten trotzdem ihre Werksautos ins Fürstentum. Im Rennen über 100 Runden startete Stirling Moss in einem Jaguar C-Type als Zweiter hinter Pierre Levegh im Talbot-Lago. Moss schied aber nach einem Unfall mit Robert Manzon im Gordini aus. Sieger wurde Vittorio Marzotto auf Ferrari 225 S Spider Vignale vor Eugenio Castellotti und drei weiteren Ferrari mit den 2,7-Liter-V12 Motoren. Überschattet wurde dieser "Grand Prix" durch den schweren Unfall von Luigi Fagioli, der mit seinem Lancia Aurelia ausgangs des Tunnels aus bis heute ungeklärten Gründen verunglückte. Drei Wochen später verstarb er an seinen schweren Verletzungen.
Grund für dieses einmalige Sportwagenrennen war die Umstellung der Formel 1 auf die Zweiliter-Formel, die der ACM (Automobil Club de Monaco) nicht haben wollte. Deshalb kann natürlich auch ein Sportwagenrennen beim GP Historique gefahren werden.
Der wunderschöne, im Bild gezeigte, Maserati A6GCS von 1953 hat das Rennen leider auch nicht heil überstanden. Eingangs Schwimmbad-Schikane wurde sein Angriff vom Vordermann übersehen und schon endete das Wochenende mit kräftigen Kaltverformungen an Front und Heck in der Tecpro-Barriere.

































