Das Problem mit dem Aston Martin DB5
Das vielleicht berühmteste Filmauto ist bekanntlich der Aston Martin DB5, den James Bond (alias Sean Connery) im Film “Goldfinger” fuhr. Und sein spektakulärstes Ausrüstungsdetail war wohl der Schleudersitz. Dieser funktionierte tatsächlich, so erzählte mir Bill Woodhouse, der damals das Service Department von Aston Martin führte, letzthin.
Bill musste den Wagen oftmals zu Präsentationen und Anlässen fahren und der rote Knopf im Schalthebelende hatte eine magische Wirkung auf Beifahrer. Aber es gab, zumindest mit dem damaligen Auto ein Problem. Das Schiebedach musste von Hand aufgekurbelt werden! Natürlich war es - im typisch britischen Wetter - meist geschlossen. Ein Betätigten des mit Pressluft funktionierenden Schleudersitzes hätte den Passagier gegen das Dach geworfen und ihm vermutlich das Genick gebrochen. Bill achtete deshalb sehr darauf, dass niemand mit diesem Knopf herumspielte.
Eines Abends wurde er auf einer Rückfahrt von Polizisten aufgehalten, die ihn fragten, für welches Nummernschild er sich denn jetzt entscheiden wollte. Das rotierende Kennzeichen hatte nicht richtig eingerastet und bewegte sich irgendwo zwischen der Schweizerischen und britischen Registrierung. Aber eigentlich wollten die Polizisten natürlich vor allem den Filmwagen genauer betrachten …

































