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Immer wieder Le Mans

Daniel Reinhard - 18.06.2016

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Jo Siffert auf Porsche 908 in Le Mans im Jahr 1968

Heute startet die 84. Auflage des legendären Motorsport-Klassikers “ 24 Stunden von Le Mans ”. Drei Schweizer verteilt auf die drei Top-Teams von Porsche, Audi und Toyota zählen zu den Favoriten für den Gesamtsieg. Die Alpendemokratie war immer gut vertreten in Le Mans, aber kaum je so chancenreich wie dieses Jahr.

Das Rennen fand am 26./27. Mai 1923 zum ersten Mal statt, damals noch über eine Rundenlänge von 17,3 km. Gewonnen wurde das erste Rennen von André Lagache und René Léonard auf einem Chenard & Walcker mit einer Gesamtdistanz von 2209,536 km.

Chenard & Walcker - Sieger der 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1923

Ab 1932 wurde auf der 13,5 km langen Strecke südlich der Stadt Le Mans gefahren. Die Streckenführung hat sich in all den Jahren nur geringfügig verändert. Die endlos lange "Ligne Droite des Hunaudières", oder auch "Mulsanne Straight" genannte nahezu fünf Kilometer lange Gerade wurde 1990 mit zwei Bremsschikanen entschärft. Damit wurde die Spitzengeschwindigkeit von über 400 km/h auf etwa 340 km/h heruntergebremst. Trotzdem werden die Rundenzeiten immer wieder unterboten und mittlerweile werden, trotz etlichen Gelbphasen, Renndistanzen von weit über 5000 km (2015 waren es 5382,82 km, die Rekorddistanz halten seit 2010 Rockefeller, Dumas und Bernhard im Audi R15 TDI Plus mit satten 5410,713 km) zurückgelegt.

Zu den erfolgreichsten Fahrer des Klassikers zählen, allen voran, Tom Kristensen mit neun Siegen bei 17 Starts, Jacky Ickx mit sechs, sowie Derek Bell, Frank Biela und Emanuele Pirro mit je fünf Siegen.

Drei Schweizer in Le Mans (© Daniel Reinhard)

Die drei Schweizer Marcel Fässler, Sebastien Buemi und Neel Jani sind guten Mutes und hoffen darauf, dass die Technik hält, was sie verspricht. Aber ein wichtiger Punkt ist bereits erfüllt. Zum dritten Mal startet ein Schweizer aus der Pole Position. 2015 war es schon der Porsche von Neel Jani mit der sensationellen Zeit von 3:16,887, was auch nach wie vor Rundenrekord bedeutet. Vor Jani war es der legendäre Jo Siffert (Bild oben), der 1968 Pole-Setter war. Ob die Pole nun endlich auch Glück bringt, werden wir erst morgen Nachmittag wissen. Bisher jedenfalls nicht, denn sowohl Siffert (Getriebeschaden) als auch Jani 2015 (technische Probleme) brachte sie bisher keinen Erfolg.

Wiedereinsteiger Ford stellt zwei Autos, 50 Jahre nach dem legendären Sieg von 1966, auf die Plätze eins und zwei in der GT-Klasse. Einige werden das Gefühl nicht los, dass Ford anlässlich des 50. Jubiläums ein Geschenk gemacht werden soll, da die "Balance of Performance" bei den GT-Autos nicht so richtig stimmt, was noch am Donnerstag zu einem ausserplanmässigen Meeting geführt hat.

Wir werden sehen und wünschen den drei Vertretern aus der Schweiz und ihren Kollegen: Good Luck!

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