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Voreingenommene und parteiische Autotester?

Bruno von Rotz - 15.06.2016

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Vergleichstest der unteren Mittelklasse in der Zeitschrift Auto Motor und Sport im Jahr 1974

Autotestern wird ja immer wieder vorgeworfen, eine allzu national (oder auch kommerziell) gefärbte Brille zu tragen, wenn es darum geht, eigentlich neutral verschiedene Fahrzeuge zu vergleichen. So würden in Deutschland meist deutsche, in Frankreich meist französische Autos die Vergleiche gewinnen, wird gemunkelt.

Wir haben aber ein wirklich überzeugendes Gegenbeispiel gefunden, als wir für einen Artikel recherchierten.

Ende 1974 verglich die Zeitschrift Auto Motor und Sport (in den Nummer 26/1974 und 1/1975 ) sechs Autos der unteren Mittelkasse, nämlich den neuen Platzhirsch VW Golf LS (mit 70 PS) mit den Konkurrenten Opel Kadett 1200 S, Fiat 128 Special, Simca 1100 Special, Citroën GS 1220 Club und Alfa Romeo Alfasud.

Golf vor Kadett hätte man da erwarten können, doch es kam völlig anders. Überraschenderweise siegte der Citroën GS vor dem Alfasud, erst auf dem dritten Platz dann kam der VW Golf gefolgt von Kadett, Simca und Fiat 128. Hätte man das Klassement preisneutralisiert, also die Punktzahl je nach Anschaffungskosten angepasst, hätte der Sieger Alfasud vor Citroën und Golf geheissen.

Dass der Citroën als Sieger hervorging hing mit seiner Dominanz in den Testbereichen Fahrkomfort und Fahrsicherheit zusammen, die er beide deutlich für sich entschied.

Titelblatt Auto Motor und Sport Heft 26/1974

Ach ja, da war noch etwas. Wir wissen nicht, ob das ein Scherz oder ein unbeabsichtigter Fehler der AMS-Macher war, als sie den ersten Teil publizierten. Das Titelblatt zeigte damals nämlich die Schlussreihenfolge, die den Lesern ja eigentlich erst am Ende des zweiten Teils (also zwei Wochen später) hätte mitgeteilt werden sollen. Aber vermutlich hätte diese Reihenfolge zu Beginn des Vergleichstests sowieso noch niemand für möglich gehalten …

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