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Die Oldtimer-Dunkelziffer

Bruno von Rotz - 04.06.2016

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Die Dunkelziffer - nur jeder zweite Oldtimer ist angemeldet

Wenn man über die Zahl der Oldtimer spricht, nutzt man meist zuerst die offiziellen Zahlen der Behörden als Basis. In Deutschland zum Beispiel waren per 1. Januar 2016 343’958 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen registriert. Dies ist aber nicht die ganze Zahl der vorhandenen alten Autos (und Motorräder, Traktoren, LKW/Busse usw.). Denn es gibt eine Dunkelziffer.

Viele Klassiker sind nämlich entweder nicht in einem Zustand, dass sie zugelassen werden könnten, oder sie befinden sich in Sammlungen oder Museen. Manche Besitzer nutzen auch nur Tages-Schilder, Händler-Schilder oder “rote Nummern” für gelegentliche Ausfahrten.

Oldtimer-Experten setzen die Dunkelziffer recht hoch an, man kann z.B. in Deutschland gemäss VDA davon ausgehen, dass rund doppelt soviele Oldtimer existieren als das, was die H-Kennzeichen-Statistik vorgibt. Wir hätten es also mit gegen 700’000 Oldtimer-Fahrzeugen zu tun. Nicht schlecht!

Neueste Kommentare

 
 
hp******:
14.06.2016 (08:12)
Außerdem gibt es da noch Autos für die eine "normale" Zulassung günstiger ist als eine H-Nummer. So sehe ich auf Treffen viele Fahrzeuge mit kleinem Hubraum (Goggomobil etc.) mit normaler Zulassung anstatt H-Kennzeichen. Diese dürften dann wohl auch in der Statistik fehlen.
hinti.org:
04.06.2016 (11:40)
Immerhin kann man in Deutschland den registrierten Bestand eines bestimmten Modells kostenneutral abfragen. Auf meine entsprechende Anfrage beim ASTRA bzgl. eines seltenen Japaners hiess es, eine solche Recherche koste 450 Franken!! Was für eine Frechheit...
Antwort von mi******
06.06.2016 (06:47)
Das mit den Daten vom deutschen Kraftfahrtbundesamt ist so eine Sache. Abfragen über den Bestand bestimmter Typen sind zwar problemlos möglich. Die Aussagekraft speziell für ältere Fahrzeuge ist aber sehr zweifelhaft, da die Datenbasis unvollständig ist. Einereits wird in Deutschland schon immer ein Fahrzeug, welches gebraucht aus dem Ausland importiert wird (egal ob normaler Gebrauchtwagen oder Oldtimer) mit dem Typschlüssel "0000" eingestuft. Das gleiche passiert dann nochmals bei Fahrzeugen, die zwar eine Erstzulassung in Deutschland hatten, ab er nach der Einführung der EU-konformen Zulassungspapiere ab dem 01. Oktober 2005 umgemeldet wurden, z.B. bei Besitzerwechsel. Dann werden nicht nur die neuen Zulassungsdokumente (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) obligatorisch ausgestellt, sondern darin auch der Typschlüssel ebenfalls auf "0000" gesetzt. Im Ergebnis kann das KBA nur Auswertungen über den Bestand an Fahrzeugtypen erstellen, die eine Erstzulassung in Deutschland haben und für die seit seit dem 30.09..2005 kein Besitzerwechsel mehr erfolgte. Alle Fahrzeuge, die mit einer roten 07er Nummer bewegt werden, sind zudem ohnehin nicht beim KBA registriert, da es sich dabei im engeren rechtlichen Sinne um gar keine Zulassung handelt.
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