Die Entwicklung des Rücklichts

Bruno von Rotz
10.07.2014

Die Entwicklung des Auto-Rücklichts (1899 bis 1981)

Ja, es war eine lange Entwicklung, die das Rücklicht des Automobils mitmachte. Jedenfalls fand dies die Autopresse im Jahr 1981 und stellte vier Zeitzeugen zusammen. Wir wollen unseren Lesern den Originalwortlaut von damals nicht vorenthalten:

“Das Rücklicht ist so alt wie das Auto selbst.  Denn von Anfang an  leuchtete es wahrlich ein, daß man Vorkehrungen treffen mußte, um einen nachfolgenden Verkehrsteilnehmer,  ob zu Pferd oder auf einer Draisine,  vor jähem Aufprall zu bewahren.
Im Anfang, so im Jahre 1899 bei einem englischen Wolseley, ließ man es bei einer simplen Petroleumlampe bewenden.  
Doch später dann wurde das Rücklicht ins elektrische Stromnetz einbezogen und in seiner Formgebung von den Stilisten behandelt.  In sehr bescheidener Form geschah dies beim Ur-Käfer im Jahre 1946,  doch dann zeigten uns die Amerikaner,  wie man ein Rücklicht zu einer üppigen Leuchte gestalten kann: 1955 beim Packard, 1966 beim Dodge Monaco.  
Heute läßt man das Rücklicht, meist zusammengefasst mit Bremslicht und Rückfahrscheinwerfer,aus einem funktionell gestalteten Gesamtgehäuse strahlen,   integriert in die Karosserie und dies - hier beim neuen Audi Coupé - nicht nur aus Gründen des Geschmacks, sondern auch zugunsten des Luftstroms.”

Dabei setzte erst in den Neunzigerjahren respektive im neuen Jahrhundert ein weiterer Entwicklungsschub ein, als man mit LED-Licht und anderen gestalterischen Hilfsmittel wahre Designkunststücke schuf, mit Tönungen Lampen an die Fahrzeuge anpasste und die Leuchten teilweise über den ganzen Heckbereich verteilte.

Das Foto aus dem Jahr 1981 ist natürlich im Zwischengas-Bildarchiv zu finden.

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