Klassikerperlen der Zukunft - Citroën BX 4TC
Dieser Wagen ist seltener als ein Mercedes Benz 300 SL Flügeltürer oder ein Porsche 911 Carrera RS 2.7. Und er hat echte Renngene im Blut. Trotzdem dürfte es mehr Überzeugungsarbeit kosten, jemanden vom Citroën BX 4TC zu überzeugen, als vom geradezu volkstümlichen BMW M3 E30.
Dies liegt einerseits an der Form des BX, mit der nicht jeder etwas anfangen kann (Bertone hatte hier seine Hand im Spiel). Andererseits liegt es am fehlenden Erfolg, unter dem diese Rallye-Evolutionsversion des Citroën BX nicht zuletzt wegen der Aufgabe der Gruppe B leidet.
Dabei hatte alles sehr vielversprechend ausgesehen. Man hatte einen 2,2-Liter-Turbomotor mit ungefähr 300 PS längs (statt quer) in den Bug des Citroën BX verpflanzt, einen Allradantrieb eingebaut und das Auto soweit wie möglich erleichtert. Für die Montage breiter Reifen hatte man seitlich angebaut.
Die Rennversion war dann wohl noch etwas stärker und zudem mit einem brachialen Heckspoiler ausgerüstet. Trotzdem war ein sechster Platz in der Schweden-Rallye das Beste, was man erzielen konnte. Immerhin.
Trotz der Seltenheit wechselte im Jahr 2005 einer dieser Wagen an einer Bonhams-Versteigerung für nur Euro 14’950 oder CHF 18’152 den Besitzer. Ob das heute noch so günstig wäre?
Wer eines dieser Fahrzeuge 1:1 bewundern möchte, der sei auf die Citroën-Ausstellung im Pantheon Basel hingewiesen, wo einer der 200 gebauten BX 4TC noch bis zum Oktober 2014 steht.
Weitere Berichte zu Klassikerperlen gibt es im dafür gewidmeten Themenkanal «Klassikerperlen» .
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