Wenn aus der bürgerlichen Limousine eine heisse Rallye-Waffe wird
Zwischen 1970 und 1975 baute Opel den Ascona A, dessen Design von Charles Jordan stammte. Natürlich wussten die Opel-Leute um das biedere Image der Marke und suchten Herausforderungen im Motorsport, um auch dem Ascona etwas mehr Glamour zu geben. Schon 1972 texte man in Zeitschrifteninseraten: “Sollen Sie einen Opel Ascona kaufen, nur weil er Rallyes gewinnt?”.
Allerdings lief der Ascona erst 1974 zum wirklichen Rallye-Erfolgsmodell auf, als Walter Röhrl am Lenkrad der Gruppe-2-Version mit über 200 PS drehte. Er gewann im Ascona A die Rallye-Europameisterschaft.
Was uns aber heute einigermassen staunen lässt, sind einige der Grunddaten des normalen Ascona A, der es immerhin auf 690’000 gebaute Exemplare brachte: Gewicht ab 870 kg, Preis ab DM 7’548 - das wären umgerechnet ohne Teuerungskorrekturen nicht einmal ganze 4000 Euro. Potz Blitz!


























