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Vergessene Filmautos - Fiat 131 Supermirafiori in “Le Professionel”

Bruno von Rotz
28.01.2014

Fiat 131 Supermirafiori 1981 im Film Le Professionel

Der Fiat 131 war eine Limousine traditioneller Ausrichtung, mit Heckantrieb und Vierzylindermotoren im Bug. Er wurde - in der starken Abarth-Ausführung - in den Jahren 1977, 1978 und 1980 Rallye-Markenweltmeister. Das Modell 131 erhielt die Zusatzbezeichnung “Mirafiori”, die auf das gleichnamige Werk in Turin zurückging.

Gebaut wurde er in drei Generationen, die sich vor allem bezüglich Designdetails und dem Einsatz von mehr oder weniger Kunststoff unterschieden. Als Teil der dritten Generation wurden auch die “Supermirafiori”-Modelle gebaut, die sich durch eine besonders üppige Ausstattung (elektrische Scheibenheber, Zentralverriegelung, etc.) auszeichneten.

Fiat 131 Supermirafiori von 1981

Und eines dieser Supermirafiori-Modelle war dann auch der fahrbare Untersatz für Jean-Paul Belmondo im Film “Le Professionel”, welcher am 8. Januar 1982 in den deutschen Kinos unter dem Titel “ Der Profi ” anlief.

Belmondo spielt in diesem Streifen einen verratenen Geheimdienstmann, der seinen eigentlich stornierten Auftrag zu Ende bringen will und sich damit den eigenen Geheimdienst zum Feind macht. Und er fährt einen roten Fiat Supermirafiori, der allerdings im Laufe des Filmes erhebliche Blessuren davonträgt. Manchem dürfte übrigens die Filmusik von Ennio Morricone in Erinnerung geblieben sein.

Fiat 131 Supermirafiori 1981 im Film Le Professionel - mit Blessuren und Kampfspuren

Ob dieser Filmeinsatz zu mehr Absatz für den Supermirafiori geführt hat, dürfte fraglich sein, aber auch so war das Modell 131 mit zwischen 1974 und 1984 über 1,5 Millionen produizierten Exemplaren ein Erfolg für den Turiner Hersteller. Trotzdem sind diese Autos fast gänzlich von den Strassen verschwunden, oder wann haben Sie zum letzten Mal einen Fiat 131 fahren gesehen?

Einblick in den Fiat 131 Supermirafiori von 1981

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von vo******
13.04.2021 (18:46)
Antworten
Kann obigen Kommentaren nur zustimmen.
Habe 1970 mit einem 125-er beginnend so ziemlich Alles gefahren was Fiat bot. Mit dem Croma turbo I.e. ging dann für mich die "Musik" dem Ende zu.
Heute erfreue ich mich ueber meine beiden Oldies.
1x Fiat 125 S Bj.70 und fuer warme Tage 1x124 Spider Bj. 68.
Ja, wo sind die Tage als Fiat noch eine innovative Weltmarke war ...?
Und wo wäre Fiat wohl schon heute wenn es nicht den Cinqecento als Neuentwurf der 500-er Legende gäbe
von fr******
04.02.2014 (19:26)
Antworten
Ich habe damals den Film im Kino gesehen und obwohl schon 30 Jahre vergangen sind, mag ich mich noch gut an diese Filmsequenz erinnern. Nach der Vorstellung bin ich stolz wie Oskar auf mein Auto vor dem Kino zugegangen. Genau, es war eben so ein 131, wie er vorhin im Kino eine Show abgezogegen hatte. Ich hab mir 1981 nach der RS einen Fiat 131 Racing gekauft (klar, Papa hat geholfen), also die zweitürige Variante in der "Walter Röhrl"-Edition. Damals eine klare Ansage, der Fiat spielte in der selben Liga wie etwa die Alfa Giulia oder die BMW 3er-Reihe, aber zu einem deutlich günstigeren Preis. Also eine klare Alternative für den Liebhaber sportlicher Wagen, denn ausser den genannten Konkurrenten boten alle anderen Marken nur dröge Hausmannskost. Der Fiat 131 bot wirklich tolle Handlingeigenschaften, der Motor hing bissig am Gas, Getriebe und Bremsen waren Benchmark in dieser Klasse. Den Garaus gemacht hat Autos dieser Prägung das dann folgende Umschwenken auf stark motorisierte Kompaktwagen (Golf GTI, R5 Turbo, Colt Turbo etc). Fazit: wenn man zurückblickt, was Fiat einmal für begeisternde Fahrzeuge gebaut hat, kann man bein Anblick der heutigen Modellpalette nur fassungslos den Kopf schütteln.
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