Fahrfreude und Besitzfreude haben kaum etwas mit Geld zu tun
Oftmals kriegt man in Oldtimer-Diskussionen und beim Lesen von Zeitschriften das Gefühl, dass vor allem die teuren und edlen Autos viel Freude machen. Und natürlich sind die Besitzer, die für viel Geld einen Klassiker erstanden haben, stolz auf ihre Autos. “Besitzfreude” würde ich dies nennen.
Doch, ob sie wirklich viel Fahrfreude beim Nutzen ihres Schatzes haben, ist nicht immer klar. Denn das teure Stück produziert ja auch jede Menge Stress. Man kann es nicht überall hinstellen, es braucht einen Experten, um Probleme zu lösen, Versicherungsprämien sind hoch und auch der Neidfaktor bereitet Probleme.
Da hat es der Fahrer eines Porsche 944 oder eines Austin-Healey Sprite doch viel leichter. Und Fahrfreude bereiten Autos unabhängig vom Wert des Objekts. Freude macht, was interessant und vielleicht auch “anders” zu steuern ist. Und dies gilt für günstige Klassiker genauso wie für teure.
Selbst die Besitzfreude ist nicht vom Wert abhängig, denn wenn zum Beispiel jemand den Wagen kaufen kann, der vielleicht viele Jahre früher einem Onkel oder dem Vater gehört hat, dann ist er entsprechend stolz auf dieses für ihn spezielle Fahrzeug. Und es gibt noch viele andere Gründe, gerade auf den Wagen stolz zu sein, den man besitzt ...

































