Vergessene Auto-Zeitschriften - das kurze Leben der Rennsportwoche
Im Jahr 1976 wagten ein paar rennsportbegeisterte Journalisten (u.a. Stefan C. Schmid, Jürgen Zerha) in Deutschland die Lancierung einer wöchentlich erscheinenden Zeitschrift. Aktuell sollten darin aktuelle Rennsportereignisse kommentiert und illustriert werden. Mangels eines starken Verlags im Hintergrund musste die “Rennsportwoche” (auch “RSW” genannt) allerdings ab dem zweiten Jahrgang (1977) auf eine zweiwöchentliche Erscheinungsweise umgestellt werden.
Neben Berichten über Rallyes, Formel-, Tourenwagen- und Sportwagenrennen konnte man in der Rennsportwoche auch über den Motorradsport lesen, zudem gab es Track-Tests von Rennwagen, Fahrberichte zu sportlichen Automobilen und Portraits von Rennfahrern, an die man sich heute kaum noch erinnert.
Doch dies half alles nichts, die Auflage war zu tief, um für die Werbeindustrie interessant zu sein. Die für die Kostendeckung notwendigen Industrie-Anzeigen blieben aus, was wiederum ein wirtschaftliches Wachstum verunmöglichte.
Und so war dann bereits am Ende des zweiten Jahrgangs das Abenteuer vorbei. Herausgeber Klaus Feuchtenberger musste die Fusion mit dem Verlag Powerslide AG bekanntgeben, die Zeitschrift wurde in das wöchentlich erscheinende Heft “Motorsport Aktuell” integriert.


























