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Vor 50 Jahren in Amerika - “Hinterhof”-Versteigerung von gesuchten Klassikern

Bruno von Rotz - 06.08.2012

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Duesenberg Model J erreichte an der Versteigerung von 1962 das Höchstgebot von USD 10'000

Wenn heute ein Bugatti oder ein Duesenberg an einer Versteigerung gelangen, dann geschieht dies meist im noblen Rahmen von Pebble Beach, Monte Carlo oder Villa d’Este. Und die Summen, die für die gesuchten Klassiker die Hand wechseln, liegen im Millionenbereich. Nicht so 1962, an einem Nachmittag des Mai 1962, als die Sammlung von Wallis Bird in Long Island verkauft wurde, wie es in Road & Track vom August 1962 geschildert wurde.

Der grösste Teil der Zuschauer waren Souvenirjäger, die kein Interesse hatten, den Bugatti Typ 35 oder andere Fahrzeuge zu ersteigern

22 Klassiker mit klingenden Namen wie Mercedes, Bugatti, Duesenberg, Isotta-Fraschini, Hispano-Suiza oder Alfa Romeo wurden aufgerufen und am Ende für die Gesamtsumme von USD 36’000 verkauft. Die Fahrzeuge waren über 22 Jahre nicht berührt worden, weil die Witwe Bird wohl auf die Rückkehr ihres verschollenen Mannes hoffte. Sie waren verstaubt und sie wurden nicht im Scheinwerferlicht in einer prunkvollen Umgebung gezeigt, sondern im düsteren Licht einer grossen Garage.

Das höchste Angebot in der nur 31 Minuten langen Auktion brachte ein Duesenberg Model J von 1931 - USD 10’000. Der Bugatti Typ 35, den Bird selber in den Vanderbilt Cup Rennen gefahren hatte und der noch die aufgemalte Startnummer 26 trug, ging für viel weniger weg, genauso wie ein Achtliter-Bentley, ein Cord oder ein Alfa Romeo 1750 Grand Sport von 1932. Auch ein Mercedes Typ S von 1929, ein Hispano-Suiza H6b von 1926 oder ein 12-Zylinder-Packard fand für einen jeweils vierstelligen Dollar-Betrag einen neuen Besitzer, einige Fahrzeuge, zum Beispiel ein Buick, lagen sogar im dreistelligen Bereich.
Zum Vergleich, für die USD 1’750, die ein Museum für den Bugatti 35 von 1928 zahlte, erhielt man zu dieser Zeit gerade einmal knapp einen fabrikneuen Volkswagen Käfer.

So zerstreute sich die eindrucksvolle Bird-Sammlung in alle Winde. Und wer weiss, vielleicht haben wir den einen oder anderen dieser Wagen inzwischen wieder an Versteigerungen gesehen, allerdings nicht für ein paar Tausend Dollars, sondern für Millionen. Clever, wer damals vor Ort war und sichtbar ein Zeichen gab ...

Angebotene Fahrzeuge an der Versteigerung in Long Islands im Jahr 1962

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