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Pantheon Graber Sonderausstellung 2019/2020

Eine optisch zum alten Auto passende Batterie ist ein Bonus (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 19.03.2018

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Frage der Woche 105 - Batterie

Wer die Motorhaube eines alten Autos öffnet, wird oft im gepflegten und authentisch hergerichteten Motorraum von einer farbigen/modernen Batterie erschreckt, die so gar nicht zum Rest passen will. Aber heutige Batterien sehen halt anders aus als diejenigen, die man noch vor Jahrzehnten verbaute und die meist ein schwarzes Gummigehäuse und Nachfüllöffnungen für den Flüssigkeitshaushalt hatten.

Wir wollten in einer Frage der Woche von den Zwischenas-Lesern wissen, wie sie es denn mit den Batterien halten und ob Funktionalität wichtiger sei als Optik, oder umgekehrt. 311 Antworten zeigen, dass hier keine einheitliche Meinung vorherrscht.

Ein guter Drittel (36 Prozent) nämlich befand, dass auf jeden Fall eine Batterie ins Auto gehöre, die dem Aussehen der damaligen Akkumulatoren entspreche und nicht wie ein Fremdkörper wirke.

Ein gleich hoher zweites Drittel (wiederum 36 Prozent) aber setzte sich auf den Standpunkt, dass einzig die Effizienz und nicht die Optik zähle.

Weitere 18 Prozent gaben an, dass es ihnen komplett egal sei, solange der Wagen laufe und starte, während acht Prozent sich bei keiner Antwort finden konnten.

Ein Leser aber erklärte uns, dass die Thematik deutlich komplexer sei und es eben nicht nur auf die Optik draufankomme:
“Natürlich sollte man nicht eine weisse, blaue oder rote Batterie einbauen, das wäre schon etwas unschön. Schwarz sollte sie mindestens sein. Das Problem stellt sich aber aus einem anderen Grund:
Moderne Blei-Batterien haben einen viel kleineren Innenwiderstand als jene in früheren Jahren. Damit haben die alten mechanischen Regler und die damaligen Lichtmaschinen ihre liebe Mühe. Dazu kommt noch der moderne Stopp- and Go-Verkehr, denn unter 1500 U/min wird die Batterie kaum geladen.
Bei modernen wartungsfreien Batterien muss die Regler-Spannung viel genauer eingehalten werden. Dies ist nur mit elektronischen temperatur-kompensierten Reglern möglich. Ein mechanischer Drei-Element-Regler hat laut Lucas-Datenblatt eine Regelspannung von 12 bis 16.4 Volt, je nach Last und Temperatur. Ein elektronischer Regler liefert dagegen bei gleichen Bedingungen zwischen 14.2 bis 14.4 Volt. Aus diesem Grunde hatten früher Batterien ja Verschlussstopfen zum Nachfüllen von destilliertem Wasser, weil das unter den damaligen Bedingungen einfach nötig war. Moderne Batterien in Kombination mit mechanischen Reglern funktionieren nur, wenn der Regler auf max. 14.4 Volt eingestellt ist und nach jeder Ausfahrt die Batterie zu Hause mit dem Ladegerät nachgeladen wird. Sonst wird die Batterie unter Umständen nur eine kurze Lebensdauer haben.
Mir scheint wichtig, dass diese Fakten bei der Entscheidung, welche Batterie eingebaut wird, berücksichtigt werden sollten. Denn es kommt nicht nur auf die Optik an.”

Wie immer also ist alles etwas komplizierter, aber immerhin bietet die Industrie immer häufiger auch Lösungen, die sich mit dem Oldtimer optisch und technisch vertragen.
Hier noch die Ergebnisse der Umfrage in grafischer Form:

Frage der Woche 104 - Batterie - Ergebnisse

Und natürlich haben wir bereits eine neue Frage der Woche gestellt. Dieses Mal wollen wir wissen, welches Kriterium beim Oldtimerkauf am schwersten wiegt?

Und natürlich kann man die Ergebnisse aller bisherigen Fragen der Wochen auch immer noch nachschauen.

Neueste Kommentare

 
 
vo******:
22.03.2018 (23:09)
Kann mich nur dem Vorkommentar anschliessen. Zumindest was "Italiener" aus den 60-er Jahren betrifft.
Kein Regler-/Ladeproblem. 1x pro Jahr etwas dest. Wasser nachfuellen. Batterie wird ueber Winter ausgebaut und ca. 2 x vollgeladen.
Meine juengste Batterie stammt aus 2011 und ist nach wie vor top.
hinti.org:
19.03.2018 (11:13)
Also ich fahre immer die modernsten Batterien in meinen Autos, die teilweise noch mechanische Regler haben. Keine Batterie hat je weniger als 8 Jahre gehalten, meistens wechsle ich sie erst nach 10 Jahren...
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