Audi RS6 – Sechs für Fortgeschrittene
Zusammenfassung
20 Jahre und vier Modellreihen dauert die Erfolgsgeschichte der RS6-Modelle von Audi nun schon an. Schon mit dem ersten Modell gelang es der Audi-Sportabteilung, den eher biederen A6 zu einem familientauglichen Sportwagen zu formen. Inzwischen sind die ersten Baureihen längst zu Klassikern geworden und erzielen Liebhaberpreise. Dieser Artikel erzählt die Entstehungsgeschichte des Audi RS6 und gibt Tipps, worauf beim Kauf eines Exemplars zu achten ist.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Start mit Doppelturbo
- Aufwendige Entwicklung
- Zurückhaltende Optik
- Tage des Donners
- Start in ein neues Zeitalter
- Bastelbude oder Museumsstück
- Originalität ist Trumpf
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
"Schöne Kombis heissen Avant" lautete einmal ein einprägsamer Werbeslogen der Audi AG für ihre Kombimodelle. Spätestens ab 1994 hätte man ihn ergänzen müssen, denn ab da waren die Avant-Modelle nicht nur schön, sondern auch sportlich. Begonnen hatte die Karriere der schnellen Laster mit dem Audi 80 Avant "Made by Porsche". Jener legendäre RS2, der in Kooperation der beiden Unternehmen zwischen1994 und 1996 entstand, war quasi der Urvater aller späteren RS-Modelle, auch wenn er noch nicht die Quattro GmbH als Fahrzeughersteller in den Papieren trug. Das Privileg des Erstgeborenen kam im März 1996 dem Audi S6 Plus zugute: einem Kombi, basierend auf der Baureihe C4, dem ein aus dem Audi S8 entliehener Vierventil-V8-Saugmotor mit 326 PS Beine machen sollte. Doch in Sachen Fahrleistungen und Fahrdynamik war das Modell eher Mittelmass, weshalb es bei einer kleinen Auflage blieb, zu der auch einige Limousinen gehörten. Doch das Interesse der Kunden an sportlichen Kombis – natürlich mit Allradantrieb – war geweckt. Mercedes-Benz und BMW hatten ähnliches nicht im Programm, und Audi liess den Entwicklern bei der Quattro GmbH freien Lauf.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel




































































































































Kommentare