Fahrspass hat nicht wirklich etwas mit Pferdestärken zu tun
Wenn man der Autowerbung glauben will, dann scheint ein Auto umso mehr Spass zu machen, umso mehr Leistung sein Motor entwickelt. Doch manchmal sind es gerade die leistungsärmsten Autos, die sehr viel Freude beim Fahren vermitteln.
Wir hatten in letzter Zeit einige Male Gelegenheit, diese Antithese zu “erfahren”: Etwa im Renault 4 CV , der mit seinem 3/4 Litern Hubraum gute 20 PS leistet und trotzdem für viel Vergnügen hinter dem Lenkrad sorgt. Oder gerade neulich im Citroën Méhari , der mit 602 cm3 gerade einmal 29 PS auf die Antriebsräder “wuchtet” und trotzdem für glücklch lachende Gesichter der Besatzung sorgt ...
Eigentlich muss man sich wundern, wie die Besitzer superstarker Sportwagen und Allradlimousinen es heute überhaupt fertig bringen, im normalen Strassenverkehr noch Freude am Fahren zu entwickeln, reicht doch jeder der sechs, sieben oder acht Gänge vermutlich locker aus, um am nächsten Radarkasten Hunderte von Franken oder Euros loszuwerden.
Natürlich kommen Méhari und Co nicht so locker den nächsten Hang hoch wie die modernen und hocheffizienten Drehmomentriesen, aber trotz Herunterschalten in den zweiten Gang geht im Renault “Heck” oder Citroën Méhari kaum Zeit verloren, nur die Kolonne dahinter mag es ein wenig frustrieren, dass ihre Pferdestärken nutzlos verpuffen ...


























