Wie man’s macht ist’s falsch - Klassiker kaufen und verkaufen
Ich habe in meinem Leben schon viele Autos gekauft und verkauft und insgesamt wohl kam je Geld damit verdient. Da war etwa der Ferrari 512 BB mit Vergaserbestückung, den ich nach einer Motorteilrevision mit Verlust weitergab, jetzt wäre der Wagen das Dreifache wert, scheint es, wenn man die Marktpreisentwicklung beobachtet.
Oder mein Fiat Dino 2400 Spider, abgegeben für weniger als einen Drittel des heutigen Marktwerts. Oder eine Pagode - nach Restaurierung für kaum mehr als die Arbeitskosten verkauft. Ich könnte die Liste beliebig fortsetzen, ein halbes Buch füllen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich die Autos nie als Investition kaufte, sondern einfach, weil sie mich reizten und sie mir gefielen. Und verkauft habe ich sie, um Platz für etwas zu machen, was mich noch mehr reizte, mir noch besser gefiel. Manche Fahrzeuge veräusserte ich wieder, weil sie die Hoffnungen nicht erfüllten, die ich im Vorfeld gehabt hatte.
Ein Auto besitze ich allerdings nun schon seit rund 17 Jahren, eine unglaublich lange Zeit. Und bin ich damit reich geworden? Ehm, nein, eher nicht. Wenn ich alle Kosten bisher zusammenzähle, liege ich wohl bei etwa 150% des heutigen Marktwerts. Aber ich habe den Wagen behalten, weil ich einen solchen TVR 3000 S wollte, seit ich 17 Jahre alt war. Das ist mir irgendwie doch wichtiger, als all die wunderbaren Wertvermehrungen ....


























